Street-Tennis

Die Idee

Street-Tennis ist ein schnell erlernbares, variables Spiel auf dem Kleinfeld, das auf Schulhöfen, auf der Straße, auf Parkplätzen oder auf der Vereinsanlage gespielt werden kann. Es kann aufgrund seiner Spielweise, die nicht in ein starres Regelwerk gepresst ist, problemlos den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

Vier gute Gründe für Street-Tennis:

  • Einfach mal ausprobieren! - Tennis zum Kennenlernen auf der Straße
  • Die Motivation - vom Kleinfeld zum Normalfeld
  • Tennis macht Spaß - Freude am Spiel durch Schnupper- oder Trainingsangebote im Verein
  • Die Mitgliedschaft - Einstieg in das Vereinsleben durch persönliche Betreuung

 

Die Veranstaltungen werden in Kooperation mit Kommunen, anderen Vereinen und Schulen geplant und durchgeführt. Die enge Zusammenarbeit gerade mit Tennisvereinen ist dabei enorm wichtig, da diese den tennisinteressierten Kindern und Jugendlichen direkt nach den öffentlichen Veranstaltungen Schnupper- und/oder Trainingsangebote machen sollen, die den Einstieg in den Verein erleichtern.

Das Spiel

Die Grundzüge und Regeln von Street-Tennis sind einfach und überschaubar und können in wenigen Stichpunkten aufgezeigt werden:

  • die Spielfläche beträgt maximal 6 x 12 Meter, T-Linien werden nicht markiert; der Untergrund sollte eben sein
  • das Netz hat eine Höhe von nur 80 Zentimetern (Kleinfeldnetzanlage).
  • der Aufschläger steht hinter der Grundlinie und spielt den Ball in Hüfthöhe aus der Luft in das gegenüberliegende Feld.
  • der Aufschlagball darf erst nach dem Aufsprung zurückgeschlagen werden, danach darf er auch als Flugball gespielt werden. Der Aufschlag wechselt nach jedem Punkt, gezählt wird wie beim Tischtennis.
  • die Spieldauer kann je nach Organisationsaufwand beliebig festgelegt werden.
  • Street-Tennis kann als Einzel, Doppel oder Mixed gespielt werden

Materialbedarf

Die Geräte und Materialien für eine Street-Tennis-Veranstaltung sind teilweise beim Tennis-Verband oder bei den Bezirksgeschäftsstellen
auszuleihen. Da die Verleihung zeitlich koordiniert werden muss, ist es sinnvoll, frühzeitig mit den Ansprechpartnern Kontakt aufzunehmen.

Wichtig

==> Kleinfeldnetzanlagen
==> Kinder-/Normalschläger
==> Methodik-/ Softbälle
==> Kreppklebeband, Kreide
==> Infostand
==> Score-Cards, Laufkarten
==> Preise, Streuartikel
==> Infomaterialien, Stifte

Empfehlenswert

==> (Werbe)blenden
==> Hütchen, Stangen
==> Beschallungsanlage, Musik
==> Auschlagmessgerät

Das Rahmenprogramm

Die Attraktivität der Veranstaltung wird durch das Rahmenprogramm erheblich gesteigert, z.B.:

Musik und Unterhaltung

Ein Moderator sollte durch die Veranstaltung führen und immer wieder auf einzelne Programmpunkte hinweisen sowie für gute Stimmung sorgen. Wer keine Musikanlage zur Verfügung hat, kann sich diese Geräte bei professionellen Anbietern ausleihen und von ihnen aufbauen lassen. Bei öffentlichen Veranstaltungen müssen GEMA-Gebühren entrichtet werden!

Showkampf

Laden Sie prominente Sportler oder gute Tennisspieler/innen aus dem eigenen Verein ein, die ein Einzel oder Doppel spielen.

Aktionen für Kinder

wie ein kleines Spielfest, ein Malwettbewerb, Clownereien und vieles mehr. Die Angebote werden unter Anleitung und Animation, evtl. im Zusammenhang mit sportlichen Aufgaben (Geschicklichkeitsparcours) durchgeführt.

Darstellung des Vereins

Nutzen Sie die Chance, die Angebotspalette Ihres Vereins umfassend darzustellen und für den Verein zu werben. Wichtig: Informationsblatt des Vereins (Angebote, Gebühren, Aufnahmeantrag, usw.) auslegen

Die Verpflegung

Bei jeder Street-Tennis-Veranstaltung sollte es einen Verpflegungsstand geben. Hier werden sowohl die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch die Helfer versorgt. Wir empfehlen Ihnen, das neben den üblichen Angeboten auf jeden Fall auch kind- und sportgerechte Speisen und Getränke zur Verfügung stehen.

Tombola

Fragen Sie doch einmal bei ortsansässigen Geldinstituten, Kranken-kassen und Versicherungen nach, ob diese auf Ihrer Veranstaltung eine Tombola anbieten möchten. Die Firmen verfügen meistens über eigene Stände, mit denen sie sich dann entsprechend darstellen können.