Springe zum Seiteninhalt

Neckar/Alb/Schwarzwald  Newsüberblick

Bezirk E: Jahresbericht 2020

Gemäß Beschluss des Präsidiums des WTB in Absprache mit dem Verbandsrat und den Bezirksvorsitzenden werden die diesjährigen Bezirksversammlungen nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden. Es ist beabsichtigt die Veranstaltungen in einem schriftlichen Umlaufverfahren durchzuführen. Im Rahmen dieses Verfahrens werden dann auch die neuen Delegierten gewählt. Hier finden Sie die Jahresberichte des Bezirk E.

11.02.2021  Bezirk E
Sinnbild für das Jahr 2020: gesperrter Trainingsplatz.

Bericht des Bezirksvorsitzenden – Claus Eberwein

 

Liebe Vereinsverantwortliche,

Im Laufe des Jahres 2019 habe ich den vakant gewordenen Posten des Bezirksvorsitzenden des Bezirks E auf Bitten von Wolfgang Fritz und in Absprache mit dem WTB kommissarisch übernommen.

In der Planung war zu diesem Zeitpunkt, dass im Rahmen der Bezirksversammlung im Feb/März 2020 die kommissarische Übernahme durch eine ordentliche Nachwahl bestätigt werden wird.

Ebenso hatten wir zu diesem Zeitpunkt geplant, die Bestellung von Uwe Briel zum Pressereferenten, ebenfalls im Rahmen der Bezirksversammlung durchzuführen.

 

Wie ihr alle wisst konnte die Bezirksversammlung dann wegen der Corona Pandemie nicht durchgeführt werden.

Stattgefunden hat jedoch dann, zwar zu einem späteren Zeitpunkt, im September 2020 die Delegiertenversammlung des WTB.

Da eine Delegiertenwahl im März nicht stattfinden konnte, waren automatisch die sich bis dato noch in Amt und Würden befindlichen Delegierten nominiert.

Dankenswerterweise haben sich auch alle bereit erklärt, dass Amt noch einmal auszuüben und der Bezirk E insoweit auch zahlreich bei der Delegiertenversammlung vertreten.

 

Große Neuerungen gab es bei dieser Versammlung nicht.

Als wichtigste Neuerung wurde vorgestellt, dass der WTB einen Dreijahresvertrag mit der Firma Head abgeschlossen hat und dass es ab dem Frühjahr 21 dann einen sogenannten Verbandsball geben soll.

Diesbezüglich seid ihr aus den verschiedenen Gremien des WTB bereits informiert worden.

Der Sommer des Jahres 2020 war geprägt durch die Auswirkungen der Pandemie. Immerhin konnte eine sogenannte Corona Runde stattfinden.

Auch zahlreiche Turniere konnten wie gewohnt in unserem Bezirk durchgeführt werden.

Ich darf hier exemplarisch nennen: Die WTB Circuits in Tuttlingen, Spaichingen und Ebingen.

Ausfallen mussten leider die beliebten und bekannten ITF Turniere in Hechingen und Bildechingen sowie der Medien Grand Prix in Baiersbronn. Ebenso konnten die Sommerbezirksmeisterschaften der Aktiven, Senioren und leider auch der Jugend nicht ausgetragen werden.

Erfreulich war, dass im September noch die Baden-Württembergischen Nachwuchsmeisterschaften in Ebingen unter der bewährten Leitung von Charly Kommer durchgeführt werden konnten.

Auch die Arbeit des Bezirksrates war durch die Pandemie beeinträchtigt.

Nichts desto trotz waren wir im regelmäßigen Austausch, entweder per Mail oder per Telefon.

Nach abklingen der Pandemie im Frühjahr 2020 konnte zumindest eine ordentliche Bezirksratssitzung mit Abstand und unter freiem Himmel durchgeführt werden.

Weitere Sitzungen erfolgten teilweise im engeren Kreis bezüglich des Sports, zu gegebenen Anlässen, wie des Zollernalb Turniers in Ebingen.

Kaum gefragt war der Bezirksrat bei Jubiläen und Ehrungen von Mitgliedern. Diese Veranstaltungen wurden von den Vereinen meist auf bessere Zeiten verlegt. Sie gehören zu den Höhepunkten im Vereinsleben und sollten deswegen nicht vergessen werden.

Als Fazit kann festgestellt werden, dass der Bezirksrat seine Aufgaben sehr gewissenhaft und sorgfältig ausführt. Insgesamt sind alle Mitglieder sehr engagiert.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Mitgliedern für ihren engagierten Einsatz zum Wohle des Bezirks und des Tennissports bedanken.

Der Herbst war dann geprägt durch die steigenden Infektionszahlen. Hieraus resultierten die zuerst teilweisen und dann vollständigen Hallenschließungen, sowie die Einstellung des Bezirkstrainings.

 Viele Trainer mussten in Kurzarbeit. Für die Selbstständigen Trainer ist die Situation schwierig und es ist zu hoffen, dass die von der Regierung versprochenen Hilfen zügig bei den Trainern ankommen.

Derzeit planen wir das Jahr 2021. Hier hoffen wir, dass der Lockdown möglichst bald wieder aufgehoben werden kann, wobei realistisch sicherlich die Einschätzung bleibt, dass wir ab Mitte/Ende März mit der Eröffnung der Freiluftplätze unserem Sport wieder nachgehen können.

 

 

Ausblick

Gemäß Beschluss des Präsidiums des WTB in Absprache mit dem Verbandsrat und den Bezirksvorsitzenden werden die diesjährigen Bezirksversammlungen nicht als Präsenzveranstaltungen stattfinden.

Es ist beabsichtigt die Veranstaltungen in einem schriftlichen Umlaufverfahren durchzuführen. Im Rahmen dieses Verfahrens werden dann auch die neuen Delegierten gewählt.

Die Delegiertenversammlung des WTB, welche auch wichtige Satzungsänderungen zum Thema haben wird, soll dann am 10.04.21 als Präsenzveranstaltung stattfinden.

Ich wünsche allen Vereinen, dass sie den Mut in der Pandemie nicht verlieren und dass wir möglichst bald wieder unserem geliebten Tennissport nachgehen können.

Bleibt Gesund. 

Mit sportlichen Grüßen

 

Claus Eberwein


Bericht des Bezirkssportwarts – Wolfgang Fritz

 

Hier die Hauptereignisse 2020 in chronologischer Reihenfolge:

Hallen-Bezirksmeisterschaften der Aktiven: fanden zu Jahresbeginn an drei Spieltagen mit 90 Teilnehmern in Balingen statt. Bei den Damen A siegte die 14-jährige Steffi Schmid (Tübingen) und bei den Herren-A der junge Marc Mail (Bochingen); die Titel der B-Klasse holten sich Lilly Eberhard (Bochingen)) und Patrick Pfabe (Ebingen).

 

Winterhallenrunde:   Mit 350 teilnehmenden Teams gab es eine Rekordbeteiligung. Ich hatte große Mühen, die Spiele in 24 Hallen unterzubringen. Folgende Bezirksmeister wurden ermittelt:

Herren: TC Tübingen 2                                                         

Damen: TC RW Spaichingen

Herren 30: SPG Baiersbronn/Klosterreichenbach                

Damen 30: TC Bochingen

Herren 40: TA Salzstetten                                                       

Damen 40: SPG NeckarGäu

Herren 50: TC Hechingen                               

Damen 50: SPG Ratshausen / Schömberg +TC Horb

Herren 60: SPG Seewald/Tonbach

Junioren: TC Tübingen

Juniorinnen: TC Schwenningen + TG Ebingen                                                                                                  

Knaben: TC Tübingen                                                              

Mädchen: TC Schwenningen 1 und TC Schwenningen 2                                     

KID’s Cup: TC Spaichingen 1; TC Trillfingen; TC Onstmettingen                 

WTB-Hallen-Mannschaftsmeisterschaften:  Bei den Aktiven spielten drei Damen- und zwei Herrenmannschaften aus dem Bezirk auf Verbandsebene. In der Oberligastaffel der Herren belegte der TC BW Rottweil Platz zwei, während der TC Tübingen als Drittletzter absteigen musste.

In der Oberligastaffel der Damen hat der TC Tübingen den ersten Platz belegt und steigt auf. Auch die zweite Mannschaft des TC Tübingen hat sich gehalten, während der TC Schwenningen absteigen musste.

In den Seniorenklassen Damen und Herren 40+ und Herren 50+ wurden wieder Württembergische Meister ausgespielt. Bei den Damen 40 gelang der SPG NeckarGäu der große Wurf nach einem 4:2 im Finale gegen Gärtringen.

Auch die Herren 40 aus Salzstetten erreichten das Halbfinale, scheiterten dort aber an Möckmühl. Bei den Herren 50+ scheiterte der TC Hechingen als Titelverteidiger ebenfalls im Halbfinale nach 3:3, 6:8 an FC Salach.

Sommer-Bezirksmeisterschaften:  mussten wegen der Corona Pandemie abgesagt werden.

Senioren-Bezirksmeisterschaften:  Absage wegen Corona Pandemie

Überregionale Meisterschaften:  Absage wegen Corona

Sommerrunde im Bezirk:  konnte wegen der Epidemie nur mit der Hälfte der gemeldeten Teams und ohne Auf- und Abstieg durchgeführt werden

Sommerrunde überregional:   Auch hier fanden nur Freundschaftsspiele statt.

Mixed Wettbewerb: abgesagt wegen Pandemie

Pokal-Wettbewerb: großen Anklang fand der erstmals durchgeführte Pokal-Wettbewerb für jeweils 2 Spieler*innen. Bei den Damen siegten Bildechingen und bei den Herren die TA Neufra.

Überregionale und regionale Turniere zum Leidwesen aller Tennisfreunde aus Nah und Fern fanden auch hier einige Veranstaltungen wegen der Pandemie nicht statt. Erwähnt seien hier die Hechinger Ladies Open, der Damen Grand Prix in Bildechingen sowie der Medien Grand Prix in Baiersbronn. Durchgeführt werden konnten die Turniere des Dunlop-WTB-Circuits in Ebingen, Tuttlingen und Spaichingen sowie dem Rosenfelder Teamcup.  Auch einige LK-Turniere (Ebingen, Tuttlingen, Schömberg, Horb, Bisingen, Burladingen, Lustnau, Spaichingen) waren stets gut besucht.

Dank sagen will ich aber auch ausdrücklich den Veranstaltern von vielen kleineren Turnieren im Bezirk. Sie sorgen damit dafür, dass unser Tennis lebendig ist und bleibt.

Hallen-Bezirksmeisterschaften der Senioren in Balingen: konnten ebenfalls wegen der Pandemie nicht durchgeführt werden.

Und herzlichen Dank an alle, die mir geholfen haben; ganz besonders an Richard Steinhilber, der mir seit Oktober als Referent für Turniere eine große Stütze ist. Und natürlich an meinen Dauer-Oberschiedsrichter Charly Kommer.

 

Wolfgang Fritz


Bericht der Jugendwartin – Birgitta Götz

 

Seit zwei Jahren bin ich nun Jugendwartin des WTB-Bezirks E. So reibungslos und befriedigend das erste Jahr mit Unterstützung aller, aber hauptsächlich durch Herrn Fritz ablief, desto komplizierter und unbefriedigender war das Jahr 2020. Bedingt durch Corona war das ganze Jahr letztendlich ein einziges Provisorium. Es wurde allen Beteiligten ein Höchstmaß an Flexibilität abverlangt. 

So konnten die Jugendbezirksmeisterschaften leider nur in der Hallensaison durchgeführt werden. Die Altersklassen U12 bis U18 wurden in Ebingen und Spaichingen ausgetragen. Mein herzlicher Dank für die gute Organisation und Durchführung geht hier an Angelika Kopf und Richard Steinhilber als Turnierleiter und Herrn Kommer als Oberschiedsrichter. Mit 98 Teilnehmern konnten wir mit der Resonanz absolut zufrieden sein.

Die Altersklassen U8 bis U11 fanden in Rottweil und Balingen statt. An beiden Standorten wurden viele Matches auf beachtlich hohem Niveau ausgetragen, allein die Teilnehmerzahl mit insgesamt 36 Spielern ließ zu wünschen übrig.

Das restliche Jahr war dann nach dem ersten Lockdown stark von den durch Covid 19 bedingten Einschränkungen geprägt. Der WTB musste schweren Herzens die VR-Talentiade für die jüngeren Altersklassen absagen. Die Wettspielrunde für alle anderen Altersklassen fand unter angepassten Rahmenbedingungen (kein Auf- oder Abstieg) statt. Die erzielten Resultate zählten für die LK-Berechnung. Situationsbedingt kam es zu zahlreichen Abmeldungen.

Bedanken möchte ich mich bei allen Spieler*innen und Verantwortlichen, die an der Wettspielrunde teilgenommen bzw. sich um einen reibungslosen Ablauf gekümmert haben. Es war in meinen Augen auf jeden Fall die richtige Entscheidung, die Wettspielrunde auszutragen. Schließlich gibt es für die Spieler*innen nichts, was den Wettkampf ersetzen kann.

Allen Widrigkeiten zum Trotz veranstaltete der TC Empfingen im August ein Next Level-Turnier im Rahmen der VR-Talentiade. Diese Turnierserie wurde 2020 erstmalig für die Altersklassen U8 bis U10 im Verbandsgebiet des WTB ausgeschrieben. Gespielt wird je nach Altersklasse im Kleinfeld, Midcourt und Großfeld. Den Abschluss bildet ein Mastersturnier, an dem die jeweils 14 punktbesten Spieler*Innen teilnehmen dürfen. Dieses Mastersturnier konnte bis jetzt wie viele andere Turniere und Meisterschaften leider noch nicht stattfinden. Qualifiziert für dieses Mastersturnier haben sich erfreulicherweise einige SpielerInnen des Bezirks. Mit dabei sein werden Victoria und Maya Hulko (TC Empfingen), Livia Coopmans (TC Tübingen), Anna Pocanschi (TC Tübingen), Tim Hipp (TC Onstmettingen), Cornelia Huber (TA SSV Dettensee), Elise Clausen (TC Hechingen) und Anastasia Vasylenko (TC Trossingen).

Die Baden-Württembergischen Jugendmeisterschaften fanden im September bei der TA VfL Pfullingen und beim TC Markwasen Reutlingen statt. Sieben Jugendliche des Bezirks E hatten sich über ihre Ranglistenplätze dafür qualifiziert. Dabei gab es in der Altersklasse der Juniorinnen U12 ein bezirksinternes Finale, in dem sich Gwendolin Fedel (TC Mössingen) gegen Mia Breuer (TC Tübingen) durchsetzte. Das erfolgreiche Abschneiden in dieser Konkurrenz komplettierte Trudi Hinker (TC Baiersbronn) als Halbfinalistin - herzlichen Glückwunsch den erfolgreichen Mädels!

Teilnehmerin an den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen war Stefanie Schmid (TC Tübingen). Allein die Teilnahme ist zweifelsohne ein schöner Erfolg, auch wenn sie bereits in der 1.Runde die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen musste.

Aushängschild unseres Bezirks ist Alexandra Vecic (TC Tübingen). Sie beendet ihre Jugendkarriere als Nummer 8 der Jugendweltrangliste und landete beim ITF-Jugendturnier der Australian Open mit dem Erreichen des Halbfinales einen tollen Erfolg. Ich wünsche Alexandra einen guten Start in ihre Profikarriere.

Das Kader- und Vorkadertraining konnte trotz Covid 19 das Jahr über größtenteils, wenn auch mit Einschränkungen, stattfinden. Durchgeführt wurde das Training von Bezirkstrainer Matthias Martin und Co-Trainer Andreas Kimmich beim TC Hechingen, TC Blau-Weiss Rottweil und beim TC Tübingen durchgeführt. Ein großer Vorteil dieser Trainingsorte ist, dass dadurch, dass die vereinseigenen Hallen genutzt werden können, das Training unabhängig von der Witterung stattfinden kann. Wie in allen anderen Bereichen gab es auch hier bedingt durch Covid 19 Einschränkungen. Dadurch konnte beispielsweise während des ersten Lockdowns kein Training stattfinden; nach Anlaufschwierigkeiten konnten die Spieler*innen mit Plänen für das Konditionstraining versorgt werden. Nach einer längeren Phase mit guten Trainingsbedingungen gab es ab Anfang November weitere Einschränkungen; das Training konnte zunächst nur noch in Form von Einzeltraining abgehalten werden, was einen nicht unerheblichen organisatorischen Mehraufwand mit sich brachte. Kurz darauf entschied das Sozialministerium, dass eine Tennishalle nur noch von zwei Personen genutzt werden kann. Diese Entscheidung wurde von den Kommunen teilweise wieder aufgehoben. Im Interesse einer Gleichbehandlung aller Bezirkskaderspieler*innen im WTB wurde das Training daraufhin vom Verband ausgesetzt. 

Ein Hauptziel des Kadertrainings auf Bezirksebene ist es, Spieler*innen dem Verbandskader zuzuführen. Dass mit Alexandra Vecic (TC Hechingen) im Porsche Talent Team und Stefanie Schmid, und Mia Breuer (TC Tübingen) sowie Lasse Bohr (TC Schwenningen) im WTB-Verbandskader nur vier Spieler*innen in übergeordneten Kadern geführt werden, darf uns nicht zufrieden stellen. Wir sind hier dringend gefordert herauszufinden, an welchen Stellschrauben gedreht werden kann und muss, um unseren Kaderspieler*innen in enger Kooperation mit den Heimtrainern, den Vereinen und dem WTB Trainingsbedingungen zu bieten, die sie zumindest auf Verbandsebene konkurrenzfähig machen.

 

Birgitta Götz

Bezirksjugendwartin


Bericht des Referenten für Medien und Öffentlichkeitsarbeit (komm) –

 Uwe Briel

 

Ich begleite nun das Amt des Pressereferenten kommissarisch seit 01.01.20. Nach anfänglich gutem Start (Bezirksratssitzung im Dezember 2019 und Pressereferntensitzung des Verbands in Stammheim) schlug dann aber bald die Coronakrise auch im Tennissport und natürlich im Bezirk E voll zu. Die Bezirksmeisterschaften der Aktiven im Januar und die WGV Tennis-Jüngstenbezirksmeisterschaft konnten im Januar noch stattfinden.

Eine Berichterstattung über die Winterhallenrunde konnte dagegen nicht mehr geschehen, da diese Ende Februar abgebrochen wurde. Ebenfalls entfielen Berichte über die Sommerbezirksmeisterschaften – sowohl bei der Jugend als auch bei den Aktiven als auch bei den Senioren fanden keine Wettweberbe statt. 

Ab August konnte dann aber erfreulicherweise wieder von der WTB-Pokalrunde als auch von zahlreichen Turnieren berichtet werden. Leider entfällt derzeit wieder die Winterhallenrunde.

Insgesamt muss ich leider zusammenfassen, dass in diesem schwierigen Jahr nur wenig zu berichten war. Viele Events fielen aus. Aus den Vereinen war leider sehr wenig zu berichten, da praktisch keine Veranstaltungen möglich waren.

 

Zur Öffentlichkeitsarbeit gibt es noch zu vermerken, dass der langjährige Verantwortliche für Presse und Öffentlichkeitsarbeit im Verband Herr Alexander Adam zum 31.12.2020 aus dem WTB ausgeschieden ist und im Moment noch kein Nachfolger gefunden wurde.

Ich hoffe auf ein besseres Jahr in 2021 und habe noch eine Bitte an die Verantwortlichen in den Vereinen:

Bitte informieren Sie mich, wenn Sie in Ihren Vereinen außergewöhnliche Veranstaltungen durchführen. Sei es, dass Sie Ihre Anlagen renovieren, Jubiläen feiern oder Sonstiges.

 

Mit sportlichen Grüßen

Uwe Briel


Bericht des Referenten für Schultennis – Günter Braun

 

Wie wir alle wissen geht das Jahr 2020 auch für unseren Tennissport in die Annalen eines ganz besonderen Jahres ein, das ganz anders verlaufen ist, als wir uns das eigentlich vorgestellt hatten und als es vorweg geplant worden war. Die Pandemie hatte sowohl den sportlichen Betrieb als auch die geplanten Vorhaben des WTB auf sämtlichen Gebieten völlig durcheinandergewirbelt.

So wurde das Ressort „Schultennis“ in dieser Zeit gar in einen „Dornröschenschlaf“ versetzt, da fast alle Initiativen in den Themenfeldern „Schultennis“ oder „Kindergarten“ immer weiter heruntergefahren wurden, je mehr das Virus sich entwickelte.

Die Hoffnung auf ein baldiges Ende dieser unsäglichen Pandemie lässt uns bestimmt bald wieder positiv in die Zukunft blicken und die bisherigen Errungenschaften aus der Vergangenheit noch mehr wertschätzen.

 

Hier eine Zusammenfassung über die Entwicklungen in den wichtigsten Schultennis-Themen des

Bezirks E im Jahr 2020:

1. Kooperation Schule - Verein und Kindergarten - Verein (WLSB)

Im Jahr 2020 hat die Pandemie im Bereich Kooperation „Schule - Verein“ und „Kindergarten - Verein“ tiefe Spuren hinterlassen. Nach dem allgemeinen Lockdown im März kamen die engagierten Vereine, die ihre Jugendarbeit über die Kooperationsmaßnahmen stärken wollten, nicht aus den Startlöchern. Fast alle außerschulischen Maßnahmen fielen der Pandemie zum Opfer. So war es nicht möglich, über diesen Weg Mitglieder zu gewinnen.

Sämtliche Sportbünde in Baden-Württemberg haben allerdings diese Sportförderung nicht ausgesetzt, sondern trotz Corona wurde das Engagement der Vereine belohnt und die Fördersummen der zum Teil ausgefallenen Aktionen ausbezahlt.

Im aktuellen Schuljahr 20/21 sind im Bereich des WTB insgesamt 285 WLSB-Kooperationen genehmigt worden, das entspricht einer Steigerung gegenüber dem letzten Schuljahr um knapp 3%. Der Bezirk E kommt dabei auf 48 Kooperationen „Schule – Verein“ (im Vorjahr 46 Kooperationen), wobei der Tennisbezirk E damit weiterhin einen guten dritten Platz unter den 6 Tennisbezirken im WTB-Bereich einnimmt.

Das WLSB-Kooperationsmodell „Kindergarten-Verein“ spielt nach wie vor bei den meisten Tennisvereinen unseres Tennisbezirks eine recht untergeordnete Rolle. Diese WLSB-Zuschüsse erhalten die Tennisvereine, die sich zum Ziel gesetzt haben, ihre Jugendarbeit schon in den Kindergartenbereich zu verlagern.

 

2. Kooperation Schule - Tennisverein (WTB)

Das „Konkurrenzmodell“ zum WLSB-Modell „Kooperation Schule-Verein“ wurde im Verlauf des Schuljahres 2019/20 von insgesamt 45 Vereinen im Verbandsgebiet des WTB nachgefragt und wurden mit einem Warengutschein über 400.-€ (Lehr- und Trainingsmaterialien, Ballgutscheinen bzw. einem Gutschein für einen Fortbildungslehrgang) unterstützt. Davon stammten leider nur zwei Anträge aus dem Bezirk E (TSV Lustnau und TG Obertal). Für das laufende Schuljahr 20/21 sind beim WTB insgesamt 32 Anträge eingegangen, davon stellten wieder die beiden oben genannten Vereine aus dem Bezirk E einen Antrag.

Die WTB-Kooperationen konnten aus bekannten Gründen nicht durchgeführt werden, der WTB unterstützte dennoch die Bemühungen der Tennisvereine und gewährte nach entsprechender Rückmeldung die ausgelobten Materialien.

 

3. Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“

Der weltweit größte Schulsportwettbewerb, der im abgelaufenen Jahr sein 50. Jubiläum feierte, ist im Corona-Jahr aus Sicht des Tennissports komplett ausgefallen.

Sowohl die Kreisfeldfinals im Kleinfeldtennis (Grundwettbewerb), als auch alle anderen Veranstaltungen inklusive der Großfeldwettbewerbe mussten abgesagt werden.

 

4. Schülermentoren-Ausbildung  

Die seit Jahren durchgeführten Schülermentoren- und FSJ- (Sport)-Lehrgänge konnten leider aufgrund der Pandemiebedingungen nicht durchgeführt werden.

 

5. 50-jähriges Jubiläum von Schultennis in Deutschland

Seit 1970 gibt es das Ressort „Schultennis“ als festen Bestandteil in der Struktur des DTB und ist mit personeller und materieller Ausstattung für die Förderung der Zusammenarbeit zwischen Spitzenverband und Bildungseinrichtungen zuständig.

In Württemberg gibt es dieses Thema seit nahezu 45 Jahren. In den Anfängen wurde das Thema über den Schulsportwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ eingebracht und zunehmend in die Verbandsstrukturen aufgenommen. In der Folge wurden auf Verbands- und Bezirksebenen personelle Strukturen entwickelt (Referenten für Schultennis).

Die Bedeutung von Schultennis wurde in diesen 50 Jahren nicht nur auf Bundesebene, sondern auch auf Landesverbandsebene und in den Tennisvereinen ausgebaut.

Das vergangene Jahr 2020 lassen wir mit Sicherheit gerne hinter uns. Blicken wir trotz den immer noch schweren Belastungen durch die Corona-Pandemie zuversichtlich in die Zukunft. Wir vom Ressort „Schultennis“ stehen auf jeden Fall jetzt schon wieder in den Startlöchern und freuen uns, wenn wieder auf allen Ebenen der Normalbetrieb läuft.

In diesem Sinne biete ich Ihnen auch zukünftig meine Mithilfe und Zusammenarbeit an. Ich wünsche Ihnen eine gute und erfolgreiche Zusammenarbeit mit Schulen und Kindergärten im Jahr 2021.

 

Günter Braun


 

Bericht des Referenten für Lehrwesen – Thomas Schmid

 

Rückblick und Ausblick Lehrwesen

 

Nachdem der erste geplante TA-Lehrgang im Frühjahr wegen den Corona-Beschränkungen nicht stattfand, konnten wir im Herbst doch noch 28 engagierte Spielerinnen und Spieler unserer Vereine zu „Tennis-Assistenten“ ausbilden. Der TA-Lehrgang in Mössingen war wieder ausgebucht und zeigt das ungebrochene Interesse an der Ausbildung. Unsere Vereine bauen weiterhin darauf, neben den hauptamtlichen Trainern, auch Spielerinnen und Spieler aus den eigenen Reihen auszubilden, um das Clubleben mit neuen innovativen Ideen zu beleben. Für alle ausgebildeten Tennisassistenten, die über die entsprechende Technik und Spielstärke verfügen, besteht jetzt die Möglichkeit, sich vom WTB zu C-Trainern ausbilden zu lassen. Auffallend war in diesem Jahr, dass auch immer mehr Interessenten der anderen Bezirke im WTB bei uns im Bezirk E die TA-Ausbildung absolvieren.

In diesem Jahr planen wir wieder zwei 4-tägige TA-Ausbildungen. Der erste Lehrgang findet am 22./23.05. und am 05./06.06. beim TCBW Rottweil, der zweite Lehrgang dann am 25./26.09. und am 16./17.10. beim TC Mössingen statt. 

Teilnehmen können alle Spielerinnen und Spieler unserer Vereine, unabhängig von Ihrer Spielstärke. Im Vordergrund der Ausbildung stehen die Technik- und Taktikvermittlung vor allem im Kinder- und im Anfängerbereich. Des Weiteren werden diverse Breitensportaktivitäten wie „Play & Stay“, Tennis-Express“ und „Beach-Tennis“ vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt in der Ausbildung sind auch die verschiedenen Kooperationen „Tennis in der Schule“ und „Tennis im Kindergarten“. Die Ausschreibung und die Möglichkeit zur Anmeldung hierzu finden Sie auf der Homepage des WTB.

Auf eine rege Teilnahme von engagierten Vereinsmitgliedern freuen wir uns.

Ihr Thomas Schmid