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Anna Gabric steht im Halbfinale

Tag 6: Am fünften Hauptfeldtag der Deutschen Meisterschaften in Biberach standen die Viertelfinals der Damen und Herren auf dem Programm. Die Stuttgarterin Anna Gabric spielt morgen ums Finale! Bei den Damen konnte außerdem Mara Guth mit ihrem Sieg über die Nummer eins der Setzliste Nastasja Schunk für eine Überraschung sorgen.

10.12.2021
Anna Gabric steht im Halbfinale. Foto: Pichler/WTB

Mara Guth (TC Bad Vilbel) aus dem Porsche Junior Team hat mit einer starken Leistung die topgesetzte Nastasja Schunk (BASF TC Ludwigshafen) besiegt. In einem hochklassigen Match machte die 18-Jährige kaum Fehler und kam nach dem verlorenen ersten Satz noch stärker zurück. Mit einer sehr geringen Fehlerquote konnte sie sich nach dem 3:6, 6:3, 6:2 über ihren Halbfinaleinzug freuen. „Ich bin sehr zufrieden mit dem Match. Nasti hat mir einiges abverlangt, doch ich freue mich sehr, morgen im Halbfinale zu spielen und werde versuchen, an meine Leistung heute anzuknüpfen“, gab sich Guth erleichtert.

Auch Mitfavoritin Eva Lys (Der Club an der Alster e.V.) konnte sich in drei Sätzen durchsetzen. Dabei glänzte sie vor allem zu Beginn der Partie. Im ersten Satz dominierte die Hamburgerin das Geschehen und führte nach wenigen Minuten mit 5:0. Danach kam ihre Gegnerin Mina Hodzic (Tennisclub Bredeney) aber immer besser in die Partie. Mit 6:3 ging der erste Satz trotzdem an Lys. Im zweiten Durchgang setzte Hodzic die Favoritin mit ihrem Aufschlag unter Druck und erzwang einen Entscheidungssatz. Dort hatte Lys das Spielgeschehen wieder unter Kontrolle und konnte mit einem frühen Break für die Vorentscheidung sorgen. Mit 6:2 entschied sie den dritten Satz für sich und zog ins Halbfinale ein.

In den beiden weiteren Viertelfinals setzen sich Sina Herrmann (Heidelberger Tennis-Club 1890 e.V.) und Anna Gabric (TEC Waldau) durch. Sina Herrmann gewann mit 6:4, 6:3 gegen Lara Schmidt (TC BW Dresden-Blasewitz). Anna Gabric sah beim Stand von 7:5, 5:2 gegen Anja Wildgruber (MTTC Iphitos München) bereits wie die sichere Siegerin aus. Doch Wildgruber kämpfte sich mit fehlerlosem Spiel zurück in die Partie und glich zum zwischenzeitlichen 5:5 aus, ehe Gabric wieder davonzog und 7:5, 7:5 gewann. 

Squire siegt in epischem Thriller

Der an Nummer zwei gesetzte Henri Squire (Rochusclub Düsseldorf e.V.) stand bereits vor dem Turnieraus, aber konnte nach einem dramatischen Match gegen Leopold Zima (Rochusclub Düsseldorf e.V.) doch noch einen Platz im Halbfinale verbuchen. In den ersten beiden Sätzen entschied jeweils ein Break den Satz, während die Entscheidung im dritten Durchgang im Tiebreak fallen musste. Beim Stand von 6:5 hatte Zima bereits einen Matchball bei eigenem Aufschlag, den Squire abwehren konnte. Kurze Zeit später verwandelte der 21-Jährige seinen ersten eigenen Matchball zum 6:7 (3), 6:4, 7:6 (6). Squire konnte das Match selber kaum in Worte fassen: „Ehrlich gesagt dachte ich beim Matchball gegen mich, dass es jetzt vorbei ist, weil ich kurz vorher einen sehr einfachen Fehler gemacht hatte. Dann habe ich spekuliert und hatte ein bisschen Glück, dass der Return so perfekt gepasst hat. Es war ein sehr gutes Match zwischen uns, wir haben beide sehr gut serviert und ich bin erleichtert, das Match noch gewonnen zu haben.“ 

Im anderen Viertelfinale setzte sich Luca Gelhardt (Tennispark Versmold) knapp mit 6:4, 7:5 gegen Stefan Seifert (Oldenburger TeV) durch, der gestern noch die Nummer drei der Setzliste Christoph Negritu (TEC Waldau) ausschalten konnte. Vor allem mit seinem Aufschlag kam Gelhardt immer wieder zu leichten Punkten.

 

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