Springe zum Seiteninhalt

Auch neue Gesichter am Start

Zwei Wochen nach dem ersten Teil der württembergischen Hallentitelkämpfe in den Altersklassen im Bundesstützpunkt/Landesleistungszentrum des Württembergischen Tennis-Bundes in Stuttgart-Stammheim wurden an gleicher Stätte sechs weitere Meister gekürt.

25.03.2019  Senioren

Sehr zur Freude von Seniorenreferent Wilhelm Rieger kam in diesem Jahr auch der Wettbewerb der Damen 30 zu Stande. Hier holte sich nach Gruppenspielen mit vier Siegen Veronika Danner (TA SV Böblingen) vor Susanne Rauer (TEC Waldau) den Sieg. In der zweiten weiblichen Konkurrenz, bei den Damen 40, waren immerhin acht Spielerinnen am Start. Den Grundstein für ihren späteren Sieg legte Helena Kucera (STC Schwäbisch Hall) durch ihren hart erkämpften 7:5, 4:6, 15:13-Erfolg in der ersten Runde gegen die topgesetzte Sandra Jachmann (TA SV Böblingen). Den Titel machte sie dann gegen die ebenfalls ungesetzt ins Finale vorgestoßene Anja Schwager (TC BW Vaihingen-Rohr) mit 6:3, 7:5 perfekt.

Auch in den Herrenkonkurrenzen gab es eine Überraschung. So holte sich bei den 40ern der ungesetzte Sven Glaser (SPG Sonnenbühl), der im Halbfinale den topgesetzten Carsten von Eiff (TC Süssen) klar mit 6:0, 6:1 bezwingen konnte, den ersten Platz. Im Finale setzte er sich gegen den an drei gesetzten Michael Barth (Cannstatter TC) mit 6:1, 6:4 durch. In den drei anderen Wettbewerben standen dagegen die jeweils Topgesetzten ganz oben auf dem Meisterthron. Im Duell der Nummern eins und zwei der Setzliste siegte bei den Herren 30 dabei Daniel Pertschi (TC Winnenden) mit 6:2, 6:1 gegen Tino Hager (TA SV Leonberg/Eltingen). Eine deutlich schwere Aufgabe war das Endspiel für Uwe Kuballa (TC Esslingen). Sein Kontrahent, der ungesetzte Thorsten Knoll (TA TSV Weikersheim), wehrte sich nach Kräften, konnte jedoch den Sieg Kuballas bei den Herren 50 beim 7:6, 7:6 nicht verhindern. Bei den Herren 70 lag am Ende der Vorjahressieger wieder vorn. In der Neuauflage des Endspiels von 2018 siegte Peter Kaiser (TC Wendlingen) gegen seinen Mannschaftskameraden Werner Mayer mit 6:4, 7:5.

„Es waren erfolgreiche Meisterschaften. Besonders hat mich gefreut, dass in diesem Jahr auch neue Gesichter bei den Titelkämpfen dabei waren und den Etablierten ebenbürtige Gegner waren“, bilanzierte Wilhelm Rieger nach zwei Meisterschaftswochen bei denen insgesamt elf Titel, drei bei den Damen, acht bei den Herren, vergeben wurden.