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Aus im Viertelfinale

WTB-Kaderspielerin Alexandra Vecic unterliegt Alina Charaeva aus Russland bei den French Open in der Runde der letzten Acht des Juniorinnenturniers mit 2:6, 3:6.

08.10.2020  Jugend
©Hasenkopf

Alexandra Vecic ist beim Grand Slam-Turnier der Juniorinnen in Paris im Viertelfinale gescheitert. Im Gegensatz zu den zwei vorherigen Drei-Satz-Matches startete die 18 Jahre alte Deutsche aus dem Porsche Talent Team besser in die Begegnung. Sie nahm ihrer Gegnerin Alina Charaeva direkt den Aufschlag zur 2:0-Führung ab und hatte bei eigenem Service die Chance zum 3:0. Doch die 18 Jahre alte ungesetzte Russin, die zuvor die topgesetzte Victoria Jimenez Kasintseva aus Andorra aus dem Turnier geworfen hatte, schaffte das Rebreak und war fortan im Spiel. Die an neun gesetzte Württembergerin aus Immendingen hatte zwar noch zwei Chancen, wieder zurückzukommen, musste letztlich den Satz aber mit 2:6 abgeben.

Der zweite Durchgang startete dann mit insgesamt fünf verlorenen Aufschlagsspielen. Als erste konnte Charaeva schließlich beim Stand von 3:2 ihr eigenes Service durchbringen und ging dadurch mit 4:2 in Führung. Die zweifache U18-Meisterin kämpfte, schaffte es im Gegensatz zu den beiden vorherigen Spielen allerdings nicht, die Partie noch zu drehen. Mit dem dritten Matchball besiegelte Charaeva bei Aufschlag Vecic die 2:6, 3:6-Niederlage der Deutschen.

Mit dem Aus im Viertelfinale ist für das württembergische Nachwuchstalent das letzte Grand Slam-Turnier der Juniorinnen zu Ende gegangen. Zu Beginn des Jahres hatte sie bei Australian Open das Halbfinale erreicht und mit den drei Siegen bei den French Open – das 6:3, 6:4 zum Auftakt gegen Ane Mintegi Del Olmo (ESP), das 2:6, 7:6 (4), 6:2 in der zweiten Runde Elizabeth Coleman (USA) sowie im Achtelfinale das 2:6, 6:1, 6:4 gegen Oksana Selekhmeteva (RUS) – für ihr zweitbestes Ergebnis auf der Juniorinnenebene gesorgt. Für Alexandra Vecic heißt es nun den Übergang zu den Erwachsenen zu schaffen, um in naher Zukunft wieder auf der großen Bühne der Grand Slam-Turniere aufschlagen zu können.

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