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Bezirksversammlung am 19.03.2024 in Schwäbisch Gmünd

Klaus Berner stellt den geplanten gemeinsamen Spielbetrieb mit Baden vor

21.03.2024  Bezirk B

Schwerpunkt der diesjährigen Bezirksversammlung waren die Planungen für einen gemeinsamen Spielbetrieb mit Baden. Der Bezirksvorsitzende und Vizepräsident des WTB Klaus Berner stellte das Projekt vor, das zur Sommersaison 2026 umgesetzt werden soll. Dabei machte er an Hand von konkreten Beispielen deutlich, dass sich durch die Schaffung sogenannter acht Spielbetriebsregionen die Fahrtzeiten vieler Vereine zu den Auswärtsspielen deutlich verkürzen werden, wenngleich die Neueinteilung für ein paar Vereine auch Nachteile mit sich bringen wird. Dies gilt vor allem dann, wenn man bislang eher im Zentrum eines Bezirks war und künftig am Rand einer neuen Spielbetriebsregion sein wird. Ein gemeinsamer Spielbetrieb setzt auch eine gemeinsame Wettspielordnung voraus. Daher sind Anpassungen erforderlich. Die wohl relevanteste Änderung ist der Wegfall der Ersatzspielerregelung. Im Gegenzug sollen künftig alle Spieler und Spielerinnen in zwei verschiedenen Altersklassen spielen können, und zwar auch bei verschiedenen Vereinen. In der anschließenden Diskussion wurden die Planungen im Kern positiv aufgenommen. Die Einschätzung von Klaus Berner, dass durch das Zweitspielrecht in anderen Vereinen Spielgemeinschaften überflüssig werden, wurde aber nicht von allen Vereinsvertretern geteilt.

Nach den Wahlen der Delegierten trug Markus Knödel die Überlegungen des WTB zum Thema Inklusion vor. Der frühere Bezirkstrainer ist Mitglied einer Inklusionsgruppe beim WTB, die hierzu Ideen entwickelt. Dabei ist man auf der Suche nach Stützpunktvereinen, die ein Angebot für Menschen mit Behinderung entwickeln möchten. Mittelfristig ist auch ein Spielbetrieb geplant.

Bei der Aussprache wurde sowohl von den Bezirksratsmitgliedern als auch von den Vereinsvertreterin die spärliche Besucherzahl bedauert, da man dadurch kein repräsentatives Meinungsbild erhält. So eine richtige Erklärung hierfür wurde nicht gefunden, nachdem es doch spannende Entwicklungen gibt.  

(Dirk Seichter)