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Déjà-vu in Frankreich

Yannick Maden (TEC Waldau Stuttgart) verliert wie im Vorjahr des ATP Challengers in Mouilleron-le-Captif gegen den Schweden Elias Ymer, freut sich dennoch über einen versöhnlichen Jahresabschluss.

12.11.2018 Aktive
©Hasenkopf

Ein Déjà-vu der besonderen Art erlebte Yannick Maden (TEC Waldau Stuttgart) beim mit 85.000 Euro dotierten ATP Challenger im französischen Mouilleron-le-Captif. Wie im Vorjahr traf der 29 Jahre alte Stuttgarter im Endspiel auf den Schweden Elias Ymer. Und erneut musste sich der WTB-Kaderspieler, diesmal mit 3:6, 6:7, geschlagen geben. Mehr noch, auch 2018 marschierte Maden ohne Satzverlust ins Finale. Darunter der 6:3, 6:3-Sieg im Viertelfinale gegen Landsmann Mats Moraing und das 6:2, 6:3 im Halbfinale gegen den Russe Alexey Vatutin. „Es ist natürlich schade, dass ich im Finale nicht an meine starken Leistungen in den vorherigen Runden anknüpfen konnte und somit zum zweiten Mal in Folge gegen den gleichen Gegner verloren habe. Mit dem erneuten Erreichen des Endspiels bin ich jedoch insgesamt zufrieden, ein versöhnlicher Jahresabschluss“, so der Deutsche. In dieser Saison schaffte er es zum ersten Mal sich bei zwei Grand Slam-Turnieren, Wimledon und US Open, für das Hauptfeld zu qualifizieren. Den nächsten Anlauf wird Maden im Januar bei den Australian Open starten. Bis dahin steht jedoch erst einmal Urlaub an, ehe dann als erstes Turnier die Deutschen Meisterschaften in Biberach vom 9.-16. Dezember auf dem Plan stehen. Im vergangenen Jahr war er beim Heimspiel in Oberschwaben im Einzel bis ins Halbfinale vorgestoßen und hatte mit Waldau-Clubkameradin Lena Rüffer den Titel im Mixed gewonnen.