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Der MercedesCup glänzt mit einem Cut Off von 55 und sechs Top-20-Stars

Mit einem „Cut Off“ von 55 besticht der MercedesCup in diesem Jahr mit der besten Besetzung seit dem Wechsel des Turniers von Sand auf Rasen 2015! Bei Nennschluss Anfang vergangener Woche war Weltranglisten-Position 55 notwendig, um einen Startplatz im Hauptfeld des mit 754.540 Euro dotierten ATP-Highlights in Stuttgart sicher zu haben.

13.05.2019  Aktive
Turnierdirektor Edwin Weindorfer, Turnierbotschafter Michael Berrer und Weissenhof-Vorsitzender Dr. Gert Brandner (v.l.).

Zum Vergleich: Im Vorjahr war der Cut Off noch bei 69 gelegen, dazu hatten 2018 drei Top-20-Spieler für den MercedesCup genannt. Vom 8. bis 16. Juni 2019 werden mit dem neuen Markenbotschafter Mercedes-Benz Russland Karen Khachanov (ATP-Rang 13), Daniil Medvedev (RUS/14), Milos Raonic (CAN/16), Nikoloz Basilashvili (GEO/17), Gael Monfils (FRA/18) und Denis Shapovalov (CAN/20) nicht weniger als sechs Tennis-Asse aus dem Kreis der Top 20 auf der Anlage des TC Weissenhof aufschlagen.

Damit aber nicht genug, hat doch die vorläufige Nennliste noch zahlreiche weitere Topstars zu bieten. Wie zum Beispiel den dreifachen Major-Turniersieger Stan Wawrinka, der erstmals seit 2007 wieder in Stuttgart dabei sein wird und Grand-Slam-Power zum MercedesCup mitbringt. Vor zwölf Jahren war der Schweizer im Endspiel – damals noch auf Sand – nach einem spannenden Schlagabtausch Rafael Nadal knapp unterlegen. „Mit dem Finale 2007 habe ich gute Erinnerungen an den MercedesCup in Stuttgart. Durch die Umstellung auf Rasen ist es jetzt natürlich ein ganz anderes Turnier, über das ich schon sehr viel Positives gehört habe“, freut sich der 16-fache ATP-Turniersieger Wawrinka bereits auf sein Stuttgart-Comeback.

Zu den schillerndsten Persönlichkeiten auf der ATP-Tour gehört Nick Kyrgios, der 2018 mit dem Halbfinal-Einzug in Stuttgart seine Rasen-Qualitäten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat. Dem australischen „Enfant terrible“ ist auch in diesem Jahr alles zuzutrauen. Gleiches gilt für den routinierten Franzosen Jo-Wilfried Tsonga, der nach einer Knieoperation im April 2018 wieder zu früherer Stärke zurückgefunden hat und für den zwei Halbfinal-Teilnahmen in Wimbledon (2011, 2012) zu Buche stehen.

Am anderen Ende der „Altersskala“ ist der Kanadier Felix Auger-Aliassime zu finden, der mit dem Finaleinzug beim ATP-500-Turnier in Rio de Janeiro und dem Semifinale beim Masters-1000-Event in Miami voll durchgestartet ist und mit 18 Jahren der mit Abstand jüngste Spieler in den Top 30 der Weltrangliste ist. Mit Tsonga (Montpellier), Medvedev (Sofia), Monfils (Rotterdam) und Kyrgios (Acapulco) sowie dem talentierten Serben Laslo Djere (Rio) und dem aufstrebenden Italiener Matteo Berrettini (Budapest) haben gleich sechs MercedesCup-Starter in dieser Saison bereits ATP-Turniere gewonnen. Aus deutscher Sicht sind vorerst der zweimalige Stuttgart-Finalist Philipp Kohlschreiber (2013, 2016) sowie Jan-Lennard Struff mit dabei. Dazu werden zahlreiche weitere deutsche Spieler über die am Pfingst-Wochenende stattfindende Qualifikation versuchen, eines der begehrten Tickets für das 28er-Hauptfeld zu erobern.

Der Super-Tuesday hat sieben Einzel- und drei Doppel-Partien zu bieten – Berrer: „Es ist ganz schwer, in diesem Jahr einen Favoriten auszumachen“

„Der MercedesCup 2019 kann mit einem hochinteressanten Teilnehmerfeld aufwarten, das eine perfekte Mischung aus Topstars wie Stan Wawrinka, Jo-Wilfried Tsonga, Gael Monfils, Milos Raonic, Nick Kyrgios oder Philipp Kohlschreiber sowie Spielern der Zukunft wie Karen Khachanov, Daniil Medvedev, Denis Shapovalov oder Felix Auger-Aliassime zu bieten hat. Der sensationelle Cut Off von 55 zeigt zudem, welch große Anziehungskraft der MercedesCup auf die Spieler ausübt. Wenn es in der ersten Runde zu Duellen zwischen Stan Wawrinka und Jo-Wilfried Tsonga oder Nick Kyrgios und Denis Shapovalov kommen könnte, ist das ein klares Indiz dafür, wie hervorragend das Turnier besetzt ist“, betont Turnierdirektor Edwin Weindorfer.

Die Planungen für die Turnierwoche gehen dahin, dass am Pfingstmontag, 10. Juni, möglichst viele Spiele mit deutscher Beteiligung angesetzt werden. Der Dienstag, 11. Juni, wird dann mit sieben Einzel- und drei Doppel-Partien zum Super-Tuesday, an dem u.a. Kyrgios, Tsonga, Wawrinka oder Auger-Aliassime mit ihren Erstrunden-Matches in das Geschehen eingreifen sollen.

Auch Turnierbotschafter Michael Berrer ist von der Besetzung des diesjährigen MercedesCup angetan: „Ich bin extrem begeistert von diesem Feld. Mit Khachanov, Medvedev, Shapovalov, Auger-Aliassime, Djere oder Berrettini sind Spieler dabei, von denen ich überzeugt bin, dass sie in fünf Jahren allesamt in den Top Ten stehen werden. Und dann kommen mit Kyrgios, Tsonga, Monfils, Wawrinka oder Raonic auch erfahrene Spieler nach Stuttgart, die sehr gutes Tennis spielen und auch gute Typen sind. Dazu kommen noch die Deutschen Philipp Kohlschreiber und Jan-Lennard Struff, die auf Rasen gut spielen können und die man daher nicht außer Acht lassen sollte. Es ist in diesem Jahr ganz schwer, einen Favoriten auszumachen, und das macht das Turnier richtig spannend“, gerät Berrer beim Blick auf die vorläufige Nennliste ins Schwärmen. Dementsprechend groß ist die Vorfreude des ehemaligen Weltranglisten-42. auf den 41. MercedesCup: „Das Turnier hat sich in den vergangenen Jahren überragend entwickelt. Den Besuchern wird mit Weltklasse-Tennis, einem erstklassigen gastronomischen Angebot, vielen unterschiedlichen Ausstellern und dem großartigen Ambiente des TC Weissenhof ein perfektes Paket geboten“, so Berrer.

Die positive Entwicklung des MercedesCup, die mit der Umstellung von Sand auf Rasen enorm an Fahrt aufgenommen hat, kommt auch dadurch zum Ausdruck, dass neue Sponsoren wie die Hanseatische Krankenkasse, die Kärnten Werbung, die Outletcity Metzingen, Rothaus und Broil King gewonnen werden konnten. Dazu haben Partner wie die CG Gruppe und die Allianz ihr bisheriges Engagement beim ATP-Highlight in Stuttgart stark ausgeweitet.