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DM 2018: Endlich geht es los!

Am 9. Dezember starten die Deutschen Meisterschaften der Damen, Herren und Mixed, die zum zehnten Mal im Bezirksstützpunkt des Württembergischen Tennis-Bundes ausgetragen werden. Den Auftakt bilden die Partien in der Qualifikation, die am Sonntag um 10 Uhr beginnt.

05.12.2018 Aktive Bezirk F

Insgesamt 24 Spielerinnen und Spieler treten hier an, um sich einen der vier noch freien Plätze in den Hauptfeldern der Damen- und Herrenkonkurrenzen zu sichern. Die Entscheidung, wem dies gelingt, fällt kommenden Dienstag in den Qualifikationsendspielen. An diesem Tag beginnen auch die Hauptrunden. Die gesetzten Akteure in den beiden Feldern haben in der ersten Runde noch ein Freilos und greifen somit frühestens am Mittwoch ins Geschehen ein.

Wer sich letztlich beim Jubiläum der Deutschen Meisterschaften in die Siegerlisten als Nachfolger von Tamara Korpatsch und Daniel Masur einträgt, entscheidet sich am großen Finaltag, der mit dem Endspiel in der Damenkonkurrenz starten wird. Tags zuvor geht bereits das Endspiel im Mixed über die Bühne. Hier holte sich 2017 das Duo Lena Rüffer/Yannick Maden den Titel.

Die Zwischenergebnise für Sonntag, 9. Dezember HIER

Aktueller Spielplan (9. Dezember) HIER


Bericht PK (5. Dez.): Die Vorfreude auf die DM steigt

Zum mittlerweile zehnten Mal finden vom 9. bis 16. Dezember 2018 unter der Regie des WTB die deutschen Titelkämpfe der Damen und Herren sowie im Mixed statt. Die Verantwortlichen freuen sich auf tolle Teilnehmerfelder in beiden Konkurrenzen mit den Topgesetzten Anna-Lena Friedsam und Yannick Maden sowie vier ehemaligen Deutschen Meistern.

Biberach an der Riß wird in diesem Jahr zum zehnten Mal Gastgeber der Deutschen Meisterschaften sein. Vom 9. bis zum 16. Dezember 2018 schlagen im dortigen Stützpunkt des Württembergischen Tennis-Bundes (WTB) in Oberschwaben wieder zahlreiche Profis und Nachwuchstalente auf. Der Deutsche Tennis Bund (DTB) hat sich für die 47. Auflage der Meisterschaften nach 2007 und den Jahren 2010 bis 2017 erneut für Biberach als Austragungsort entschieden.

Am WTB-Stützpunkt werden somit zum Jahresabschluss die wichtigsten nationalen Titel im Einzel sowie im Mixed vergeben. Titelverteidiger sind Tamara Korpatsch und Daniel Masur sowie im Mixed Lena Rüffer und Yannick Maden. Auch Ulrich Lange, Präsident des gastgebenden WTB, freut sich auf das Jubiläum in Biberach und sagte bei der Pressekonferenz am Mittwoch 5. Dezember am Veranstaltungsort: „Wir sind stolz auf das, was aus dem einst so zarten Pflänzchen geworden ist. Mit unserer Arbeit in den letzten zwölf Jahren haben wir einen wichtigen Beitrag dazu geleistet, den Stellenwert der Deutschen Meisterschaften wieder zu verbessern. Das haben auch die Zuschauer und Aktiven mit ihrem zahlreichen Besuch und ihrer Teilnahme honoriert.“

Mit besonderem Interesse wurde natürlich auf die heute veröffentliche Meldeliste geschaut, die im Vergleich zum Vorjahr noch etwas besser ist. Angeführt wird das Feld der Damenkonkurrenz von Anna-Lena Friedsam aus dem Bundesligakader des TEC Waldau Stuttgart und auf Position zwei folgt Antonia Lottner (TC Rot-Blau Regensburg). Beide Spielerinnen konnten in ihrer Karriere bereits den Pokal der Siegerin in die Höhe stemmen. Friedsam, die nach ihrer langen Verletzungspause wieder ins Turniergeschehen eingreift, gewann den DM-Titel in den Jahren 2013 und 2015, dazwischen gewann im Jahr 2014 die Fed Cup-Spielerin aus Düsseldorf. Für Lokalkolorit sorgt an Position drei Anna Zaja (TEC Waldau). Für die 27-Jährige ist das Turnier in Biberach immer etwas ganz Besonderes. Die Wahl-Stuttgarterin ist in Sigmaringen geboren und somit eine waschechte Oberschwäbin. Die top vier komplettiert Katharina Hobgarski (BASF TC BW Ludwigshafen), die bereits zweimal im DM-Endspiel in Biberach stand. Die 21-Jährige musste jedoch sowohl Friedsam im Jahr 2015 als auch 2017 Tamara Korpatsch im Finale den Vortritt lassen. „Diese Meldungen unterstreichen den hohen Stellenwert der Deutschen Meisterschaften, die in Biberach nach zuvor durchwachsenen Jahren ihre Wiedergeburt gefeiert haben“, sagt Jens Gerlach. Der deutsche Fed Cup-Kapitän, der selbst bereits häufig vor Ort war, hat dafür eine simple Erklärung, „alle Spielerinnen und Spieler fühlen sich hier immer wohl und kommen sehr gerne zum Jahresfinale hierher.“

Auch bei den Herren sind mit Titelverteidiger Daniel Masur (Tennispark Versmold) und Oscar Otte (Kölner THC Stadion Rot-Weiß), Gewinner des Jahres 2015, zwei ehemalige Sieger mit von der Partie. Diese finden sich auf den Plätzen drei und vier der Meldeliste wieder, die von Yannick Maden (TEC Waldau) angeführt wird. Auf Nummer zwei steht mit Mats Moraing (Rochusclub Düsseldorf) noch ein weiterer Spieler davor. „Die gesamten Meldungen erhöhen die Vorfreude auf tolle Meisterschaften, die Dank der so gut wie abgeschlossen Vorbereitungen mit Sicherheit wieder zu einem tollen Erlebnis für die Zuschauerinnen und Zuschauer werden“, so Stefan Hofherr, der in diesem Jahr bei den anstehenden Meisterschaften als Turnierdirektor fungieren wird. Auch sein Vorgänger in diesem Amt, WTB-Vizepräsident und Verbandssportwart Rolf Schmid, ist mit der Meldung sehr zufrieden. „Wie haben hier immer tolle Akteure vor Ort gehabt, die tolles Tennis gezeigt haben. Von daher fällt es auch schwer rückblickend das Highlight hervorzuheben, auch wenn natürlich die Titelkämpfe 2007 mit den Siegern Andrea Petkovic und Andreas Beck natürlich in guter Erinnerung geblieben sind.“

Der Startschuss für die diesjährigen Titelkämpfe fällt am Sonntag ab 10 Uhr mit den Spielen in der Qualifikation. Hier ist der Eintritt frei. Die Hauptfeldpartien starten dann am Dienstag. Ab Mittwoch werden dann die gesetzten Akteure ins Geschehen eingreifen, die in der ersten Runde noch ein Freilos haben. Die erste Entscheidung in Biberach fällt am Samstag, 15. Dezember. Hier stehen die Halbfinalpartien und das Endspiel in der Mixedkonkurrenz auf dem Programm. Wer sich letztlich beim Jubiläum der Deutschen Meisterschaften in die Siegerlisten eintragen wird, entscheidet sich am großen Finaltag, der mit dem Endspiel in der Damenkonkurrenz starten wird.

Weitere Informationen und das gesamte Teilnehmerfeld ist zu finden auf www.dtb-tennis.de/DM