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Dunlop WTB-Circuit um den Aesculap-Cup mit Turniersiegern aus dem Favoritenkreis

Großartigen Tennissport konnten zahlreiche Zuschauer in den Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr erleben, denn zum traditionellen Termin fand in der Tennishalle des TC Rot-Weiss Tuttlingen der Aesculap-Cup im Rahmen des Dunlop-WTB-Circuit statt.

04.01.2019 Aktive

Dotiert mit € 5.000 und damit als eines von nicht einmal zehn Preisgeldturnieren in der nationalen Hallensaison in der Turnierkategorie A-4 und höher eingestuft war der Aesculap-Cup wieder hervorragend besetzt. 

Speziell das Feld der Damen ließ in Sachen Qualität keine Wünsche offen; denn die besten 14 gemeldeten Spielerinnen standen alle unter den Top 100 in Deutschland. Angeführt wurde das Teilnehmerfeld von Steffi Bachhofer (TC Bernhausen/ DTB Nr. 38), der Turniersiegerin von 2016, und Natalie Pröse (SC 1880 Frankfurt/ DTB Nr. 41), der Finalistin des vergangenen Jahres. Boten schon die ersten Runden Tennis vom Feinsten, so wurde dies alles in den beiden Halbfinalspielen zwischen Steffi Bachhofer und Anne Knüttel (TC Weiß-Blau Würzburg/ DTB Nr. 84) und zwischen Natalie Pröse und Anja Wildgruber (MTTC Iphitos München/ DTB Nr. 65) getoppt. Beide Matches wurden erst im Matchtiebreak entschieden und mit Anne Knüttel und Natalie Pröse hatten die etwas glücklicheren Spielerinnen das Finale erreicht. Auch hier fiel die Entscheidung erst in einem dramatischen Matchtiebreak, den die 17-jährige angehende Abiturientin Anne Knüttel mit 10:7 für sich entscheiden konnte. Letztendlich durfte vielleicht doch die etwas mutigere Spielerin den Siegerscheck über € 1.000 in Empfang nehmen.

Bei den Herren führten Dominik Bartels (Wilhelmshavener THC/ DTB Nr. 63), Gewinner des Aesculap-Cups 2016) und der Friedrichshafener Jakob Sude (TV Reutlingen/ DTB Nr. 68) die Setzliste an. Auch das Herrenfeld war außerordentlich gut besetzt; mit Moritz Dettinger stand die Nr. 8 der Setzliste als Nr. 106 in Deutschland gerade nicht mehr in den Top 100 in Deutschland. Die Überraschung im Herrenfeld war sicherlich der für den TC Oberstenfeld in der Württembergliga spielende 23-jährige Julian Schöller. Mit einer Wildcard ins Hauptfeld gekommen, marschierte er mit imponierenden Leistungen durch die ersten Runden – Fazit: Wildcard verdient! Erst Turnierfavorit Dominik Bartels konnte ihn im Halbfinale mit seinem starken Aufschlagspiel in zwei Sätzen bezwingen. Nach langer Verletzungspause in Topform präsentierte sich der 27-jährige Reutlinger Bundesligaspieler Jakob Sude. Mit extrem konstantem Aufschlagspiel und für den schnellen Tuttlinger Hallenboden sehr solidem Returnspiel spielte er sich ohne Satzverlust durch die Runden, bezwang im Halbfinale den Vorjahressieger Christian Hirschmüller (TC BASF Ludwigshafen) und blieb auch im Finale gegen Dominik Bartels ohne Satzverlust – verdienter kann ein Turniersieger kaum sein!

Um solch großartigen und spannenden Tennissport bieten zu können, ist ein Pool von engagierten Sponsoren unabdingbar, denen ich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich für ihre Unterstützung danken möchte: dem Titelsponsor Aesculap, der Hirschbrauerei, der Kreissparkasse Tuttlingen, der Firma Orthomedical und der Rudischhauser Surgical Instruments Manufacturing GmbH für ihre finanzielle Unterstützung, dem Hotel „Charly’s House“ für die Übernahme der Hospitality für die Halbfinalistinnen und -finalisten sowie dem Shuttleservice „easygo“ für die Übernahme des Fahrdienstes – Dankeschön!

 

Alexander Götz

Turnierdirektor