Springe zum Seiteninhalt

Ein neues Zuhause

Knapp zehn Monate nach dem Spatenstich hat der Württembergische Tennis-Bund (WTB) am 2. Oktober sein neu errichtetes Sportlerhaus eingeweiht. Das zweigeschossige Gebäude mit seinen 13 Sportlerzimmern sowie einem Appartement als Trainerwohnung steht direkt am Bundesstützpunkt im Norden der Landeshauptstadt Stuttgart.

02.10.2019  Allgemein

„Wir haben hier nun die optimalen Voraussetzungen und auch die Platzkapazitäten geschaffen, damit öffnet sich am DTB-Bundesstützpunkt und WTB-Landesleistungszentrum ein neues Kapitel der Erfolgsgeschichte“, sagte WTB-Ehrenpräsident Ulrich Lange stolz, der als Leiter des Bauausschusses fungierte. Besonders hob Lange die gelungene Zusammenarbeit mit Generalunternehmer Rainer Walser von der Franz Walser Holzbau GmbH hervor, der das Projekt mit einem Gesamtvolumen von 1,8 Millionen Euro termingerecht umsetzte. Entgegen der ersten Planung wurde das Sportlerhaus mit einer Grundfläche von knapp 800 m² in nachhaltiger Holzbauweise errichtet, wodurch rund 180 Tonnen CO² gebunden werden konnten und das Gebäude zudem optimale Energiewerte durch moderne Dämmung aufweist. „Das war eine zukunftsweisende Entscheidung des Präsidiums“, sagte Rainer Walser bei der offiziellen Schlüsselübergabe an WTB-Ehrenpräsident Ulrich Lange und Vize-Präsident Rolf Schmid, der den beruflich verhinderten Präsidenten Stefan Hofherr vertrat. Wie auch Lange dankte Walser den zahlreichen Handwerkern, die an der gelungenen Fertigstellung beteiligt waren.

Der Deutsche Tennis Bund war unter anderem mit Barbara Rittner („Head of Women´s Tennis“) und Vizepräsident Thomas Heil vertreten. Während Rittner sich vor allem dafür bedankte, dass sich die Rahmenbedingen am Bundesstützpunkt nach dessen Sanierung im vergangenen Jahr weiter verbessern, hob Heil das Engagement des WTB für das deutsche Tennis hervor. Zudem erwähnte er, dass der Status als Bundesstützpunkt schon jetzt bis zum Jahr 2024 für Stuttgart verlängert wurde. Auch Elvira Menzer-Haasis, die Präsidentin des Landessportverbandes Baden-Württemberg, fand lobende Worte für das neu geschaffene Gebäude und hofft, dass dieses zur Leistungssportförderung einen wertvollen Beitrag leistet. „Unsere Unterstützung dafür haben sie“, so Menzer-Haasis.

„Wer jetzt allerdings glaubt, dass keine weiteren Projekte für den WTB mehr anstehen, der sieht sich getäuscht“, so Lange abschließend. Die nächsten Ziele heißen die Installation des Internatbetriebes, um das Haus weiter mit Leben zu füllen, und auch Freiplätze mit Hartplatzbelägen sollen kommen. Beim WTB wird auch weiterhin einiges in Bewegung sein.