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Erste WTB Online-Trainer*innen-Fortbildung erfolgreich durchgeführt

Der WTB bietet jährlich ein umfassendes Fortbildungsangebot für die ca. 2.500 Trainer*innen im Verband. In der besonderen Zeit der Corona-Pandemie hat der WTB die Chance genutzt erstmalig eine Online Fortbildung anzubieten, die 104 Trainer*innen sehr gerne wahrgenommen haben. Aus Bempflingen, Berlin, Tschechien und sogar aus den USA haben sich die Teilnehmer*innen zu dieser besonderen Art der Fortbildung eingeloggt.

30.11.2020  Lehrwesen

Die WTB Organisatoren Marc Allmacher, Markus Knödel und Hannes Mergner hatten mit großem administrativem, organisatorischem und technischem Aufwand das Wochenende unter das Thema „Methodik im Kinder- und Jugendtennis“ zum Thema gestellt.

Zu Beginn informierte Hannes Mergner zur aktuellen Situation und Entwicklungen im DTB und WTB. Anschließend zeigte er den methodischen Weg, welchen Einfluss „Play and Stay“ auf die Spielentwicklung - nicht nur von Tennistalenten - hat, auf.

Peter Mayer-Tischer, DTB A-Trainer und Athletiktrainer präsentierte die Analysen und Statistiken zur aktuellen Weltklasse in Bezug auf Spieleröffnung (Dank an Konstantin Härle-Zettler, ATP Supervisor, zur Verfügung Stellung der Daten), vor allem der ersten drei Schläge und welche Konsequenzen es für unser Kindertraining ab der Stufe Rot bereits für die Zukunft hat.

Mit vielen Videos untermauerte Markus Knödel seinen Vortrag den methodischen Aufbau bereits ab der Stufe Blau mit Vorschulkindern. Anhand der Videos gab er wertvolle Tipps für motivierende Korrekturen und schulte die Aufmerksamkeit der Teilnehmer*innen auf Technik- und Taktikdefizite

Die Umsetzung von Play and Stay in der Praxis, analog zum Methodik Lehrplan des DTBs zeigte Hannes Mergner von der Stufe Rot über Stufe Orange bis zu den Stufen Grün und Gelb an ausgewählten Beispielen der Taktik, Technik, Athletik und möglichen Spiel- und Trainingsformen.

Dem Wunsch der Teilnehmer*innen vergangener Fortbildungen nach Trainingsformen in diesen Altklassen wurde Markus Knödel gerecht, indem er verschiedenste Spielsituationen in den jeweiligen Altersklassen präsentierte und diskutierte.

Den Abschluss des Tages rundete WTB-Cheftrainer Michael Wennagel mit seiner Präsentation und Erfahrungswerten in der Entwicklung vom Talent zum erwachsenen Tennisspieler*in – auch mit dem Elterncoaching- ab.

Attraktive und motivierende Videos von Trainingsformen im Mannschaftstraining, den Einbau von Komplextraining und athletisch/mentalen Aspekten, war der Einstieg am Sonntagvormittag, bevor Mario Weise, zugeschaltet aus Berlin, zum Mitmachtraining vor dem PC im „Homeoffice“ bat. „Herabsehender Hund“ und „Cobra“, sowie Auszüge aus dem Tabataprotokoll brachte alle nochmals vor dem PC ins Schwitzen.

Alle Teilnehmer*innen waren sich einig, dass diese Art der Fortbildung fortgesetzt werden sollte, auch wenn es eine Präsenzfortbildung mit Zuschauen, Nachfragen, Mitmachen, Ausprobieren, Diskutieren und Freunde (wieder) treffen nicht ersetzen kann.

Im ökonomischen und ökologischen Sinne des geringeren CO²-Fußabdrucks wird der WTB diese Art der Fortbildung im nächsten Jahr wieder in Erwägung ziehen wiederholen.

Hannes Mergner