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Etappenziel erreicht – dennoch war mehr drin

Mit einem Sieg und einer Niederlage beendeten die Damen des TC BW Vaihingen-Rohr den ersten Doppelspieltag der Saison in der 2. Bundesliga-Süd – das Etappenziel ist somit erreicht, dennoch sind die Verantwortlichen aufgrund der bitteren Niederlage gegen GW Luitpoldpark München etwas enttäuscht

14.05.2018 Aktive

Exakt um 13:11 Uhr Ortszeit in der Pullacher Straße zu Großhesselohe verwandelte Alona Fomina nach drei abgewehrten Matchbällen gegen Isabella Pfennig ihren eigenen ersten Matchball zum 11:9 Sieg. „An Spannung war diese Partie nicht zu überbieten!“, so die Vaihinger Verantwortlichen um Michael Seibold und Andreas Klaiber: „Alona hat das toll gemacht!“. Die Russin, die erst kurzfristig durch die Verletzung von Emily Seibold in den Kader rückte, ergatterte nach Siegen von Oana Gavrila und Kathrin Wörle-Scheller den so wichtigen dritten Einzelpunkt für die Damen aus Stuttgart. Nicht nur in den Einzeln wurde die Weltranglisten-190. Im Doppel zur entscheidenden Akteurin. Zusammen mit Neuzugang Inasse Hamouti, die in ihrer ersten Einzelpartie für Vaihingen trotz Niederlage im Match-Tie-Break eine tolle Leistung bot, sicherte sich Fomina auch den Punkt im Doppel mit 6:0 6:2. Im Doppel an Position zwei zeigten Kathrin Wörle-Scheller und Steffi Bachofer ihre Klasse und sicherten mit einem letztendlich ungefährdeten 6:3, 6:3 gegen Jacqueline Cabaj und Alexa Pirok den entscheidenden fünften Punkt zum 5:4-Auswärtssieg beim Vorjahreszweiten. Das Etappenziel von einem Sieg aus den ersten beiden Partien war somit bereits erreicht.

Bereits drei Tage später war mit dem GW Luitpoldpark der zweite Münchener Club in der Heßbrühlstraße zu Gast. Obwohl die Ranglistenplatzierungen gegen unsere Damen sprachen, machte man dem Favoriten aus Bayern das Leben sichtlich schwer. Durch einen souveränen Sieg von Inasse Hamouti lagen die Blau-Weiss-Damen rasch mit 1:0 in Front. Die verletzungsbedingte Aufgabe von Julia Grabher an Position 1 spielte den Vaihingerinnen zusätzlich in die Karten. An den Positionen vier und fünf entwickelten sich regelrechte Tennis-Krimis. Das Jung-Talent Emily Seibold hatte die Weltranglisten-612. Dia Evtimova am Rande einer Niederlage, musste sich letztendlich allerdings vor schöner Zuschauerkulisse doch mit 7:10 im Match-Tie-Break geschlagen geben. „Kein Vorwurf an Emi – großartiges Match!“, so ihr Bank-Coach Jonas Hartmann. Im Einzel an Position fünf musste sich unser Neuzugang Kathrin Wörle-Scheller einer toll aufspielenden Münchenerin Julia Thiem geschlagen geben. Obwohl die Paarungen Gavrila/Hamouti sowie Fomina/Wörle ihre Doppelpartien noch für sich entscheiden konnten, musste man sich den Münchenern unglücklich mit 4:5 geschlagen geben. „Da war heute mehr drin“, so Cheftrainer Michael Seibold und ergänzte „trotzdem hat unser Team vor Allem kämpferisch nach der Verletzungsmisere am ersten Spieltag sehr gut auf die Zähne gebissen und als Mannschaft gezeigt, dass man auch die Top-Teams der Liga ärgern kann.“
Bereits am Freitag, 18. Mai, spielen die Vaihingerinnen beim Tabellenschlusslicht aus Dresden.

Am Sonntag, 20. Mai, gastiert mit dem MTTC Iphitos der dritte Münchener Club an der Heßbrühlstraße. Auch hier gilt wie auch am ersten Wochenende, mit einem Sieg aus zwei Partien wäre das Team durchaus zufrieden.