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Frühzeitig mit der Vorbereitung starten

Noch befinden sich die Tennisplätze in Württemberg im Winterschlaf, aber nicht mehr lange und die Sommersaison 2016 steht vor der Tür. „Frühzeitig mit der Vorbereitung beginnen“, rät WTB-Cheftrainer Michael Wennagel und empfiehlt die WTB-Tenniscamps in der Türkei und in Kroatien. Warum sich eine Teilnahme lohnt, erklärt er im Interview.

20.01.2016  Allgemein

Michael, was ist wichtig, um gut vorbereitet in die Saison zu gehen?
Grundlage für eine erfolgreiche Sommersaison ist, auch im Winter regelmäßig Tennis zu spielen, ein altersentsprechendes Fitnesstraining durchzuführen sowie frühzeitig mit der Umstellung vom schnellen Hallenboden auf den langsameren Sandbelag zu beginnen. Dazu gehört auch die Anpassung an die veränderten Rahmenbedingungen unter freiem Himmel.

Können die WTB-Tenniscamps hier einen Beitrag leisten?
Ja, auf jeden Fall. Zunächst einmal teilen wir die Teilnehmerinnen und Teilnehmer entsprechend ihres Leistungsniveaus sowie dem Alter in die einzelnen Trainingsgruppen ein. Dies ist uns bisher immer gut gelungen. In den einzelnen Trainingsgruppen führen wir dann das Training durch. Unser Ziel ist, dass sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weiterentwickeln.

Wie sieht das konkret aus?
Es werden vor allem matchorientierte Übungen beginnend mit Aufschlag/Return, Grundschläge sowie taktisches Verhalten in Angriffs- und Verteidigungssituationen durchgeführt. Zur Unterstützung filmen wir auch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, um ihnen direkt individualisierte Tipps geben zu können.

Dazu wird mit Sicherheit ein entsprechend ausgebildetes Trainerteam benötigt?
Natürlich. Wir als WTB haben den hohen Anspruch, allen Camp-Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine hohe Qualität im Trainingsbetrieb zu bieten. Das erreichen wir durch motivierte, erfahrene und top ausgebildete Trainerinnen und Trainer. Bei jedem Camp ist deshalb ein Verbandstrainer für die Trainingsleitung verantwortlich. Die weiteren Trainerinnen und Trainer sind in erster Linie Partnertrainer des Verbandes und haben mindestens die B-Lizenz, meist jedoch höher. Des Weiteren ist unser eigener Anspruch, anstatt der maximalen Anzahl von 8 Personen – soweit es möglich ist und die Kapazitäten es erlauben – die 90-minütigen Trainingseinheiten mit 6 Personen auf 2 Plätzen unter der Anleitung eines Trainers durchzuführen.

Als verantwortlicher Trainer warst Du schon fünf Mal bei den Tenniscamps dabei und kennst alle Hotels, in denen die Camps stattfinden. Was hat Dir rückblickend besonders gefallen?
Erstens ist es natürlich die besondere Urlaubsatmosphäre und es macht einfach Spaß bei schönem Wetter auf dem Platz in Bol, Manavgat oder Sorgun zu stehen. Dazu ist es als Trainer einfach toll, mit motivierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu arbeiten, die offen sind für Verbesserungen, Korrekturen und auch Kritik. Zudem sind die Rahmenbedingen einfach perfekt. Es sind tolle Hotels mit wunderschönen Zimmern, das Essen ist einfach klasse, die Mitarbeiter in den Hotels sind freundlich und zuvorkommend und die Qualität der Tennisplätze ist hervorragend. Besonders hervorheben möchte ich noch die sehr gute Zusammenarbeit mit Patricio Travel, dem Trainerteam sowie mit dem WTB-Orga-Team vor Ort, Rolf Schmid und Gerd Hummel. Alles in allem eine tolle Sache.

Welche Einsätze wirst Du in diesem Jahr haben?
Ich selbst werde die Trainingsleitung des großen Vorbereitungscamps in Manavgat übernehmen und freue mich über jeden einzelnen Teilnehmer, der mitkommt, egal mit welcher Leistungsstärke ob männlich oder weiblich bzw. jung oder alt. Aber auch meine Kollegen, die Verbandstrainer Hans-Jürgen Mergner (Familien-Ostercamp in Sorgun), Genadi Mihaylov (Saison-Vorbereitungs-Camp in Bol) und Torsten Popp (Pfingstcamp in Sorgun) freuen sich über viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Vielen Dank für das Gespräch.

Die Termine 2016 in der Übersicht