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Goldmedaille beim Jubiläum

Jungen des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg gewinnen das 50. Bundesfinale in Berlin, OHG-Mädchen werden in der Endabrechnung Vierter.

30.09.2019  Schultennis

Vom 22. bis 25. September 2019 schlugen die besten Schulmannschaften der 16 Bundesländer im Tenniswettbewerb auf insgesamt sechs Berliner Tennisanlagen im Süden der Hauptstadt beim Bundesfinale von Jugend trainiert für Olympia auf. Insgesamt 32 Tennismannschaften mit 222 Mädchen und Jungen aus dem ganzen Bundesgebiet traten in der Wettkampfklasse III (12-14jährige Jugendliche) gegeneinander an. Das Bundesfinale stand dieses Jahr unter einem besonderen Stern: 50 Jahre „Jugend trainiert“ wurde dabei im Berliner Olympiastadion gebührend gefeiert.

Bei den Jungen hatten sich im Halbfinale das Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg mit Eddie Schmidt, Vincent Vohl, Aaron Ben Anton, Matwej Popov, Tom Geiger und Luzian Gupta durch einen 5:1-Erfolg gegen das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern für das Finale qualifiziert. Im zweiten Halbfinale setzte sich das Marie-Curie-Gymnasium Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) gegen das Ernst-Mach-Gymnasium Haar aus Bayern mit 4:2 durch. Im Endspiel traten die von Sportlehrer Jonas Hartmann betreuten Ludwigsburger von Beginn an dominant auf, entschieden die Partie gegen das Düsseldorfer Team vorzeitig mit 4:0 für sich und konnten so über den Sieg beim Bundesfinale jubeln. Im Spiel um Platz drei gewannen die Bayern vom Ernst-Mach-Gymnasium mit 3:3 Matches und 7:6 Sätzen gegen das Team vom Heinrich-Heine-Gymnasium.

Knapp am Einzug ins Finale scheiterten dagegen die Mädchen des OHG Ludwigsburg in der Aufstellung Valentina Steiner, Charlotte Rösch, Ida Clement, Louanne Djafari und Emilija Stanisic. Die Schülerinnen des Heinrich-Heine-Gymnasiums Kaiserslautern (Rheinland-Pfalz) gewannen letztlich nur aufgrund der besseren Spielbilanz. In der Endabrechnung stand es 3:3 Matches, 7:7 Sätze und 56:53 Spiele für die Rheinland-Pfälzerinnen. Im Spiel um Platz drei waren die jungen Barockstädterinnen dann allerdings nicht mehr in der Lage, um sich gegen Die Carl-Friedrich-Gauß-Schule aus Hemmingen (Niedersachsen) nochmals erfolgreich im Kampf um die Bronzemedaille aufzuschwingen und belegten in der Endabrechnung Rang vier. Das Siegerteam kommt von der Stadtteilschule Alter Teichweg Hamburg. Die Hanseatinnen behielten im Finale die Oberhand und siegten knapp mit 3:3 Matches und 7:6 Sätzen gegen das Heinrich-Heine-Gymnasium.

WTB-Verbandsjugendwart Stefan Böning konnte sich von den Leistungen der Schülerinnen und Schüler der WTB-Partnerschule selbst ein Bild machen. Gemeinsam mit WTB-Schultennisreferent Christian Efler, der als Turnierleiter in Berlin fungiert, freute er sich über das erfolgreiche Abschneiden. Nach der fulminanten Jubiläumsfeier zu Beginn des Bundesfinales im Olympiastadion folgte als weiterer Höhepunkt zum Abschluss der Berliner Tage die Siegerehrung in der Max-Schmeling-Halle sein, bei der alle Medaillen-Gewinner der verschiedenen Sportarten geehrt wurden. Eine insgesamt gelungene und erlebnisreiche Veranstaltung. Mit diesem Gefühl reisten die jungen Tennisspielerinnen und -spieler wieder in ihre Heimatbundesländer, natürlich mit dem Ziel auch bei der 51. Auflage von Jugend trainiert für Olympia 2020 in Berlin dabei zu sein.