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Reibungsloser Ablauf

Die Winterhallenrunde 2018/19 ist wie geplant vor Ostern nach insgesamt mehr als 930 auf 43 Tennishallen verteilte Begegnungen zu Ende gegangen. Der für die Organisation zuständige Fachberater im Bezirk C, Jan-Peter Lorenz, attestiert ihr in seinem Fazit einen „reibungslosen Ablauf“. Gespannt war man am letzten Spieltag noch, welches Team in der Staffelliga Herren den Aufstieg in die Oberligastaffel schaffen würde.

25.04.2019  Bezirk C  Aktive  Spielbetrieb

Hier ließ der Cannstatter TC im direkten Duell mit der TA SV Leonberg/Eltingen mit 5:1 nichts anbrennen, entschieden war die Partie bereits nach vier satzverlustfreien Einzeln. Nachdem in der vorherigen Wintersaison Cannstatt dem TEC Waldau aufgrund des schlechteren Matchverhältnisses den Vortritt beim Aufstieg lassen musste (die Waldau schloss in der Oberligastaffel mit 3:2 Punkten auf dem vierten Platz ab), ist das angestrebte Saisonziel diesmal erreicht worden. Bei allen vier Begegnungen im Einsatz waren für den CTC Jan Robert Finkbeiner und Nicolas Hepp, außerdem zum Zug kamen Jannik Dettinger, Benjamin Michalak, Michael Barth, Afan Karahodza und Konstantin Tomilin. Den Aufsteiger bei den Damen stellt die TSC Renningen.

Für den Gruppensieg und die Bezirksmeisterschaft bei den Herren 30 darf sich der TC Blau-Weiss Zuffenhausen bei der TA SV Leonberg/Eltingen bedanken. Sie brachten am letzten Spieltag dem bisherigen Tabellenführer TC Weiss-Rot Stuttgart durch das bessere Satzverhältnis nach 3:3 Punkten die erste Saisonniederlage bei, wodurch Zuffenhausen mit einem Plus von drei Matchpunkten Meister wurde. Patrick Philippin und Ingmar Gutknecht trugen mit Zweisatzsiegen in Einzel und Doppel maßgeblich zum Teamerfolg der Eltinger bei; der Satzgewinn von Matthias Schnepf gegen Xavier Bourlett erwies sich als Zünglein an der Waage.

Noch knapper der Ausgang im Abstiegsduell der Gruppe zwischen dem TC Degerloch und dem TC Jettingen. Die Gastgeber aus dem Stuttgarter Süden boten mit Sportwart Florian Mehnert Regionalligaerfahrung auf (6:3, 6:0 gegen Jürgen Früholz) und verbuchten schließlich auch mit 3:3 Punkten, 7:7 Sätzen und 53:49 Spielen ihren ersten Saisonsieg. Der Vier-Matchpunkte-Vorsprung der punktgleichen Jettinger reichte Degerloch jedoch nicht zum Klassenerhalt.

Mit fünf Spieltagen ein vergleichsweise umfangreiches Hallenprogramm hatte es in der Staffelliga Damen 50 gegeben. Hier holte sich der TC Schönaich ungeschlagen die Meisterschaft, 5:1 hieß es zuletzt gegen die TA TSV Dagersheim. Im Spiel um Platz zwei setzte sich nach Sätzen der TSC Renningen gegen den TC Wildberg durch, im Vergleich der als Absteiger feststehenden TC Blau-Weiss Calw und TC Mönsheim gelang den Damen aus der Hesse-Stadt der erste Saisonsieg ebenfalls nach Sätzen.

Dass Jan-Peter Lorenz als zuständiger Fachberater Sport nicht nur organisatorisch viel Zeit in die Winterhallenrunde investiert, sondern auch aktiv auf dem Platz, dürfte ihn zurecht zum „Mister Hallenrunde“ machen. Insgesamt neun Einsätze hatte Lorenz, der zwar auf der Spielerliste der Maichinger Herren 40 (Kreisstaffel 1) gemeldet war, dort aber anderen den Vortritt ließ und unter Einhaltung der Ersatzspielerregelung alle seine Auftritte für eines der drei Maichinger Herrenteams absolvierte (die am Ende alle auf einem Abstiegsplatz landeten). Wie es der Zufall wollte, traf er dabei zwei Mal auf den Jugendspieler Tom Heinkele vom TC Blau-Weiss Zuffenhausen, unterlag jedoch – wie auch schon im Winter 2017/18 – jedes Mal im Match-Tiebreak.

Weitere Meister der Staffelligen wurden: SPG TC Ameisenberg/TuS Stuttgart (Damen 30), TC Herrenberg (Herren 40 und Herren 65), TC Gärtringen (Damen 40), TA TSV Waldenbuch (Herren 50 und Herren 70) und TC Blau-Weiss Zuffenhausen (Herren 60).

Bezirksmeister bei der Jugend wurden folgende Teams: TA SV Böblingen (Junioren und Knaben), TA VfL Sindelfingen (Juniorinnen), TC Herrenberg (Mädchen). Im Kids-Cup U12 trugen sich der TC Weil im Schönbuch, TC Blau-Weiss Vaihingen-Rohr, TC Weiss-Rot Stuttgart und TSC Renningen als Gruppensieger ein.