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Sächsische Toptalente trainieren in Stuttgart

Fünf Nachwuchstalente aus Sachsen haben drei Tage lang in Stuttgart-Stammheim am DTB-Bundesstützpunkt trainiert. Betreut wurden sie dabei unter anderem von der für die ostdeutschen Landesverbände zuständigen Bundestrainerin Claudia Kohde-Kilsch.

06.02.2018 Jugend
©DTB

Für Paul-Philipp Schön (TC BW Dresden Blasewitz), seine kleine Schwester Clara-Marie (TC BW Dresden Blasewitz), Franz Assmann (TC BW Dresden Blasewitz), Nikolai Barsukov (TV Machern Grün-Weiß) und Michael Malkin (TC BW Dresden Blasewitz) war es eine spannende Abwechslung zum Trainingsalltag zu Hause in Sachsen. Für die Betreuer um die Landestrainer Thomas Völker aus Sachsen und Michael Wennagel aus Württemberg sowie Bundestrainerin Claudia Kohde-Kilsch war es die gelungene Premiere eines neuen Lehrgangsformats.

Drei Tage lang wurden die fünf sächsischen Toptalente der Jahrgänge 2001 bis 2006 in das Training des Württembergischen Tennis-Bundes am DTB-Bundesstützpunkt in Stuttgart-Stammheim integriert und profitierten dabei zusätzlich von dem Know-how der Bundestrainerinnen Barbara Rittner, Jasmin Wöhr und Claudia Kohde-Kilsch. Letztere ist seit dem Frühling des letzten Jahres für die Entwicklung des Nachwuchstennis in den ostdeutschen Landesverbänden zuständig und zeigte sich begeistert von der Aktion: „Die Kids haben in diesen drei Tagen viele neue Impulse bekommen und nehmen sicherlich eine Menge neue Motivation mit nach Hause.“

Für Kohde-Kilsch sind solche Lehrgänge ein Modell für die Zukunft. „Das ist genau die Form von Austausch zwischen den ost- und westdeutschen Landesverbänden, die mir vorschwebt. Ich hoffe, dass wir zukünftig noch viele weitere Lehrgänge an den Bundesstützpunkten und Landesleistungszentren durchführen können“, so die frühere Weltklassespielerin, die in Stuttgart auch selbst zum Schläger griff und im Doppeltraining mitmischte. „Die Arbeit mit den Jugendlichen hat mir unheimlich Spaß gemacht, herzlichen Dank auch noch einmal an den gastgebenden Württembergischen Tennis-Bund.“