Springe zum Seiteninhalt

Team Westfalen holt das Double

Die Auswahl des Westfälischen Tennisverbandes hat erneut die Großen Meden-/Poensgen-Spiele gewonnen. Im Endspiel um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft setzte sich der Titelverteidiger gegen das Team des Hessischen Tennisverbandes durch.

02.09.2018 Aktive

Die Deutschen Mannschaftsmeisterschaften auf der Anlage der TA VfL Sindelfingen waren nicht vom Wetter verwöhnt. Auch am Finaltag präsentierte sich der Himmel grau in grau und ständig nieselte es aus den tief hängenden Wolken. Zudem lagen die Temperaturen knapp über 13 Grad, dafür boten die Finalmatches tollen und spannenden Sport.

In den Einzeln teilten sich die Finalisten zunächst die Punkte. Während die Damen aus Westfalen beide Partien gewannen – Julia Wachaczyk (TC Union Münster) siegte mit 6:2, 6:1 gegen Natalie Pröse (SC 1880 Frankfurt) und Yana Morderger (TC Kamen-Methler) setzte sich mit 6:0, 7:6 gegen Mara Guth (TC Bad Vilbel) durch –, hatten die Hessen bei den Herren die Nase vorn. Benjamin Hassan (Frankfurter TC Palmengarten) bezwang dabei Davis Cup-Spieler Daniel Masur (Tennispark Versmold) mit 6:3, 6:4 und Julian Lenz (TC Bad Homburg) gewann gegen Marvin Netuschil (Tennispark Versmold) in drei Sätzen mit 6:4, 2:6 und 10:8 im Match-Tie-Break. Somit stand es Unentschieden nach den Einzeln, aber die Westfalen hatten einen Satz mehr auf dem Konto. Dieser wurde zum Zünglein an der Waage.

Im Damen-Doppel sorgte das Duo Wachaczyk/Tayisiya Morderger (TC Kamen-Methler) für die Entscheidung im Meisterrennen. Die Westfälinnen brachten ihr Team durch das 6:2, 6:0 gegen Pröse/Carina Sommer (TEVC Kronberg) uneinholbar mit drei Sätzen Vorsprung in Führung. Das Doppel der Herren wurde dennoch gespielt. Hier siegten Netuschil/Louis Weßels gegen Hassan/Kai Wehnelt (TC Bad Homburg) mit 6:4, 1:6, 10:4 zum Endstand von 4:2.

„Wir haben tolle Matches an den vier Tagen gesehen. Leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt. Ein großer Dank gilt der TA VfL Sindelfingen, die sich als toller Gastgeber für die 13 teilnehmenden Teams präsentiert hat“, sagte Rolf Schmid, der Verbandssportwart des gastgebenden Württembergischen Tennis-Bundes. Das WTB-Team (2:4-Niederlage gegen Westfalen) war wie die Mannschaft aus Berlin-Brandenburg (2:4-Niederlage gegen Hessen) tags zuvor im Halbfinale gescheitert. Den Siegerpokal für das Team des Westfälischen Tennis-Verbandes überreichte Thomas Heil, der Sportwart des Deutschen Tennis Bundes, der sich beim WTB sowie den Sindelfingern für die Ausrichtung und den beteiligten Landesverbände für deren Teilnahme an den Großen Meden-/Poensgen-Spiele bedankte.

Alle Ergebnisse gibt es unter diesem LINK

 

Hintergrund

Die Poensgen-Spiele (Damen) wurden zu Ehren des Gründers des bekannten Rochusclubs in Düsseldorf, Dr. H. C. Poensgen, gegründet. Die Meden-Spiele (Herren) sind von der Hamburger Tennisgilde zu Ehren des ersten Präsidenten Carl-August von der Meden von 1902 gegründet worden. Im Jahr 2006 wurden die Großen Meden- und Poensgen-Spiele zusammengeführt. Pro Wettkampf werden zwei Damen-Einzel, zwei Herren-Einzel, ein Damen-Doppel und ein Herren-Doppel ausgetragen.