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Turniersiege gehen nach Berlin und Ulm

Diana Marcinkevica aus der Bundeshauptstadt und Alex Solanki gewinnen beim 72. Zollern-Alb-Turnier im Rahmen des DUNLOP-WTB-Circuits in Ebingen.

04.09.2018 Bezirk E Aktive

Zum mittlerweile 72. Mal wurde beim Zollern-Alb-Turnier auf der Anlage der TG Ebingen aufgeschlagen. Besonders hochklassig war bei dieser Veranstaltung im Rahmen des DUNLOP-WTB-Circuits die Damenkonkurrenz mit sechs Teilnehmerinnen unter den Top 50 der deutschen Rangliste besetzt. Bereits die Viertelfinals standen daher bereits auf Finalniveau, so spielte hier beispielsweise Vorjahressiegerin Nina Alibalic (TSC Mainz) gegen Vorjahresfinalistin Kathrin Wörle-Scheller (TC BW Vaihingen-Rohr), allerdings mit umgekehrtem Ausgang.

Aufgrund der äußerst ungünstigen Wetterbedingungen mussten die hochwertigen Halbfinals beim Cup der Sparkasse Zollernalb leider in der Halle ausgetragen werden. Hier setzte sich die ehemalige Profispielerin Wörle-Scheller gegen ihre Mannschaftskameradin Steffi Bachofer mit 6:4, 7:5 durch. Spannender verlief das andere Halbfinale zwischen der topgesetzten Lettin Diana Marcinkevica (TC BW Berlin, Nr. 301 WTA) und Arina Vasilescu (TA SSV Ulm), der Nummer vier der Setzliste. Letztendlich setzte sich die Favoritin mit 6:3, 4:6, 10:8 knapp durch.
Im Finale sah Wörle-Scheller bereits wie die sichere Siegerin aus. Marcinkevica leistete sich zu viele Fehler und verlor den ersten Satz glatt mit 1:6. Doch dann fand sie immer besser in ihr druckvolles, temporeiches Spiel und konnte den zweiten Satz mit 6:3 für sich entscheiden. Im Match-Tie-Break behielt sie dann mit 10:3 deutlich die Oberhand und freute sich über den ersten Titel in Ebingen sowie den Siegerscheck der Sparkasse Zollernalb.

Überraschungen zum Auftakt bei den Herren
Während sich bei den Damen die Favoritinnen durch das Feld spielten, begann die Herrenkonkurrenz mit Überraschungen. So verlor der an zwei gesetzte Ivan Gomez Mantilla (TC Tübingen) sein in die Halle verlegtes Erstrundenmatch im Match-Tie-Break gegen den Ulmer Arnav Alok Goel, der als Lucky Loser noch ins Hauptfeld gerutscht war. Auch den an sechs gesetzten Jeremy Schiffris (MTTC Iphitos München) erwischte es zum Auftakt. Dafür spielte sich der ungesetzte Sebastian Grau (TC Waiblingen) bis ins Halbfinale durch. Seinen Siegeszug stoppte hier der an vier gesetzte Alex Solanki (TA SSV Ulm 1846) klar mit 6:1, 6:1.
Im anderen Halbfinale standen sich die Nummern eins und drei gegenüber. Der Topgesetzte David Eisenzapf (Club an der Alster) ließ hier jedoch keinen Zweifel aufkommen bezwang Florian Jakob (TSG Backnang) mit 6:2, 6:3. Auch im Finale hatte Eisenzapf, die Nummer 64 der deutschen Rangliste, zunächst die Nase vorn und holte sich den Satz eins mit 6:4. Danach kam Solanki jedoch immer besser ins Spiel, gewann den zweiten Durchgang in der sehenswerten Partie mit 6:2, um schließlich nervenstark das Duell mit 10:8 im Match-Tie-Break zu entscheiden. Der gebürtige Inder Solanki holte sich damit erstmals den Titel in Ebingen sowie den Siegerscheck der Firma CompData.

Kristina Bissbort