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Über Losentscheid zum Titel

In insgesamt sechs Wettbewerben wurden im ersten Teil bei den auf zwei Wochen verteilten Württembergischen Seniorenmeisterschaften die Titel vergeben.

12.03.2018 Senioren

Eine besonders kuriose Entscheidung gab es im Feld der Damen 50. In der Vorrundengruppe 1 hatten alle drei Teilnehmerinnen einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Da auch die Satzbilanz (2:2) und die gewonnenen Spiele (19:19) identisch waren, musste das Los über den Gruppensieg entscheiden. Hier hatte Doris Kaiserauer (TC Gärtringen) das Glück auf ihrer Seite. Mehr noch: im Endspiel setzte sie sich gegen Beate Richter (TC Schorndorf) mit 2:6, 6:4, 10:1 durch und holte sich den Titel. Auch bei den Damen 60 wurde im Gruppenmodus um die Meisterschaft gespielt. Als Beste erwies sich dabei Gundula Wieland (TA SV Böblingen), die Dagmar Windthorst (TC Tübingen) und Dagmar Keiser (HTC Bietgheim) auf die Plätze verwies.

In den vier Seniorenkonkurrenzen wurde nur bei den Ältesten, in der Altersklasse 75, im Gruppenmodus gespielt. Den Sieg schnappte sich hier Uwe Kowarsch (TEV RW Fellbach), der das Duell der beiden Gruppensieger nach Aufgabe von Dieter Bähr (TC Hechingen) mit 6:2, 3:0 gewann. Deutlich mehr Akteure waren in den Altersklassen 55, 60 und 65 am Start, sodass im K.o.-Modus gespielt wurde. Als einziger Gesetzter konnte am Ende Andreas Essig (TC Heiningen) über den Sieg jubeln. Er bezwang im Herren 60-Endspiel, die Nummer drei des Feldes, Ferenc Csepai (TSG Backnang) mit 6:4, 4:6, 10:3. Besser machte es der zweite Backnanger Finalist. Hans-Ulrich Kirmse siegte im Endspiel der Ungesetzten bei den 55ern gegen Rainer Müller (TC Ludwigsburg) mit 7:6, 6:4. Ebenfalls ungesetzt, kam Martin Traub (TC Tübingen) zu Titelehren. Er ließ im Endspiel der Herren 65 den an drei gesetzten Peter Kaiser (TC Wendlingen) mit 6:2, 6:4 hinter sich.

Der zweite Teil der Meisterschaften wird vom 22. bis 25. März erneut im Landesleistungszentrum des Verbandes in Stuttgart-Stammheim ausgetragen.