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Valentina Steiner schrammt hauchdünn am Titel vorbei

Die WTB-Kaderspielerin vom TEC Waldau unterliegt im umkämpften U14-Endspiel bei den Deutschen Jugendmeisterschaften in Ludwigshafen Josy Daems (TV Sparta 87 Nordhorn) denkbar knapp mit 7:6, 4:6, 4:6. Anna Ceuca (TC Tachenberg) scheitert im Halbfinale, Mia Mack (TK Bietigheim) im Viertelfinale. Ex-WTB-Kaderspieler Liam Gavrielides gewinnt U16-Titel.

14.09.2020  Jugend

Es hat nicht viel gefehlt und Valentina Steiner hätte sich mit dem deutschen Jugendmeistertitel in der Altersklasse U14 küren können. Letztlich musste die 14-jährige WTB-Kaderspielerin in einem Match auf Augenhöhe ihrer ebenbürtigen Gegnerin Josy Daems nach knapp drei Stunden Spielzeit zum Sieg gratulieren. Mit 6:7, 6:4, 6:4 gewann die ebenfalls 14-Jährige aus dem Tennisverband Niedersachsen-Bremen das spannende Duell der Nummern eins und drei der Setzliste. Die topgesetzte Daems hatte mit der bis ins Halbfinale vorgestoßenen, ungesetzten Anna Ceuca bereits eine Württembergerin mit 6:3, 6:4 bezwungen. Steiner hingegen machte ihren Finaleinzug durch das 6:2, 2:6, 6:2 gegen die an zwei gesetzte Clara-Marie Schön (TC BW Dresden-Blasewitz) perfekt.

Für ein weiteres gutes Ergebnis aus WTB-Sicht bei den deutschen Titelkämpfen in Ludwigshafen sorgte Mia Mack. Die 15-Jährige, Mitglied im Porsche Junior Team, scheiterte im Viertelfinale der U16-Konkurrenz an Ella Seidel (Klipper THC) mit 4:6, 3:6. Ein Titel bei den von Juni in den September verschobenen Deutschen Meisterschaften der Altersklassen U13, U14 und U16 ging dann doch nach Württemberg. Liam Gavrielides siegte souverän bei den Junioren U16. Im Finale gewann er mit 6:3, 6:3 gegen Bon Lou Karstens (BASF TC Ludwigshafen). Der ehemalige WTB-Kaderspieler startet zwar noch für den TC Oberstenfeld, trainiert aber am Bundesstützpunkt in Oberhaching sowie in Ludwigshafen.

„Wie so oft, verlieren wir viele Spieler in den ersten beiden Runden, da wir als großer Verband auch viele Spieler in der Rangliste haben. Wirkliche Ausreißer hatten wir am Ende leider nicht. Es waren eher die Favoriten, die sehr weit bei den Meisterschaften kamen. Natürlich hätten wir das Quäntchen Glück gebraucht, damit eine Kaderspielerin den Titel holt. Aber wir freuen uns auch, dass dies nur Liam Gavrielides vergönnt war. Mit den Leistungen von Valentina, Anna und Mia war ich aber sehr zufrieden“, bilanzierte Verbandsjugendwart Stefan Böning nach den diesjährigen Titelkämpfen der Jugend.

Obwohl coronabedingt zu Beginn eine gewisse Unsicherheit herrschte, liefen die Deutschen Jugendmeisterschaften am Ende fast wie immer ab. Durch das Streichen der Doppel war es auf der großzügigen Anlage des TC BASF Ludwigshafen allerdings auch sehr entspannt. Die weiteren Titel der besonderen Meisterschaftsauflage sicherten sich Philippa Färber (TC Molfsee) und Justin Engel (NHTC Nürnberg) in der Altersklasse U13, Max Stenzer (Gladbacher HTC) bei den Junioren U14 sowie Tea Lukic (TC GW Gifhorn) im Feld der U16.