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Verena Baur-Jöchle, die neue Jugendwartin im Bezirk F

Wir haben Verena Baur-Jöchle (VBJ): einige Fragen gestellt, die sie uns gerne und schnell beantwortet hat. Das Interview führte Edith Pichler (epi).

18.03.2019  Bezirk F  Jugend

epi: Zuerst einmal die üblichen „Fragen zur Person“…

VBJ: Ich bin 27 Jahre alt, verheiratet und habe eine zweijährige Tochter. Mit meiner Familie lebe ich in Schwendi.

epi: Ehe wir mit den Tennisfragen beginnen, wofür hast Dich beim Schulabschluss und der Ausbildung entschieden?

VBJ: Zuerst machte ich meinen Realschulabschluss und danach ein einjähriges Berufskolleg. Anschließend absolvierte ich die Ausbildung zur Industriekauffrau und war beruflich danach im Vertrieb in einem Projektteam tätig.

epi: Du wurdest am 25. Februar 2019 in den Bezirksrat gewählt, wer hat Dich für das Ehrenamt gewonnen?

VBJ: Ausschlaggebend waren Bezirkstrainerin Micki Kochendörfer und Verbandstrainer Albert Ender. Da ich mich schon seit meiner Jugend als Kaderspielerin mit beiden ganz gut verstehe, ist der Kontakt von früher immer aufrecht erhalten geblieben.

epi: Mit welchen Argumenten haben Dich die Beiden überzeugt?

VBJ: Das Hauptargument war, die Jugendarbeit ist sehr wichtig. Da ich selber in meiner eigenen Jugend davon profitiert habe, liegt mir auch jetzt als junge Mutter die Jugendarbeit sehr am Herzen.

epi: Hattest Du schon die Möglichkeit, in die Arbeit als Bezirksjugendwartin hinein zu schnuppern?

VBJ: Ja, ich durfte mit dabei sein, als wir die Gruppeneinteilungen für den Sommer gemacht haben. Des Weiteren war ich als Gast in einer Jugendsportkommissionssitzung.

epi: Von wem erhoffst Du Dir in der ersten Zeit begleitende Unterstützung?

VBJ: Vom Bezirksrat insgesamt und von Susanne Denkinger, bei der in der Bezirksgeschäftsstelle alle Fäden zusammenlaufen, erhoffe ich mir in der ersten Zeit begleitende Unterstützung.

epi: Nun zu den sportlichen Aspekten Deiner Person. Du warst schon Spielerin in den höchsten Spielklassen im WTB. Bist Du im Moment mannschaftlich im Einsatz?

VBJ: Ja, ich bin aktuell mannschaftlich im Einsatz und spiele 2019 wieder. Ich habe mich erneut für den TC Ravensburg entschieden und spiele in der 1. Damen-Mannschaft in der Oberliga. Ganz ehrlich, Tennis spielt neben meiner Familie eine wichtige Rolle in meinem Leben.

epi: Wie lässt sich das mit Deinen familiären Verpflichtungen vereinbaren?

VBJ: Mein Mann sowie meine Mutter haben viel für Tennis übrig und unterstützen mich hierbei sehr kräftig. Ohne diese Unterstützung wäre das nicht möglich.

epi: Was zählt zu Deinen größten sportlichen Erfolgen mit einer Mannschaft?

VBJ: Mein größter sportlicher Mannschaftserfolg war der Aufstieg in die Regionalliga mit dem TC Lauffen. Des Weiteren war ich WTB-Mannschaftsmeisterin mit der TA SSV Ulm 1846 und dem TC Lauffen.

epi: Und die Einzelerfolge?

VBJ: Meine größten Einzelerfolge waren mehrere Württembergische Meistertitel, einmal Baden-Württembergische Meisterin, Deutsche Vizemeisterin im Doppel und auf der Deutschen Jugendrangliste war ich die Nummer 5.

epi: Es interessiert uns, in welchem Verein wurde der Grundstein für Deine Tenniskarriere gelegt?

VBJ: Das war bei der TA Spfr. Schwendi. Josef Lerch hat mir das Tennisspielen beigebracht. Danach habe ich mich für das WTB-Trainingskonzept entschieden und mehrmals die Woche in Biberach bei Verbandstrainer Albert Ender trainiert.

epi: Engagierst Du Dich in Deinem Heimatverein?

VBJ: Aktuell engagiere ich mich nicht in meinem Heimatverein. Ich bin Trainerin bei der TSG Achstetten und sowohl für die Jugend als auch die Aktiven verantwortlich.

epi: Welche Trainerlizenz hast Du?

VBJ: Seit 2010 habe ich die Lizenz C-Trainer Leistungssport und aktuell mache ich den B-Trainerschein.

epi: Bei all Deinen Voraussetzungen die Du mitbringst - was ist Deine besondere Motivation für die Bezirksarbeit?

VBJ: Ich möchte meine eigene Erfahrung als Spielerin sowie auch als Trainerin in das Amt der Bezirksjugendwartin mit einbringen.

epi: Welche Ziele stellst Du Dir dabei selber?

VBJ: Eine gute Zusammenarbeit mit den Vereinen, dem Bezirksrat, mit der Bezirkstrainerin und den Verbandstrainern. Dann eine Förderung des Leistungssports und nicht zu vergessen, einer größeren Förderung des Breitensports, der für die Vereine in Zukunft immer wichtiger wird.

epi: Kannst Du nach der kurzen Zeit schon ein kleines Fazit ziehen?

VBJ: Ich wurde vom Bezirksrat sehr gut aufgenommen und freue mich auf die anfallenden Aufgaben und die Zusammenarbeit!

epi: Liebe Verena, wir danken Dir für das Gespräch und wünschen Dir alles Gute und viel Erfolg bei Deinem neuen Aufgaben!