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Versöhnlicher Abschluss für die Waldau-Damen

Die Stuttgarterinnen landen nach einer spannenden Saison mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen in der Endabrechnung auf Tabellenplatz 3.

11.06.2018 Aktive

Ende gut, alles gut. Mit einem 6:3-Auswärtssieg am vorletzten Spieltag der Damen-Bundesliga beim Club an der Alster in Hamburg sicherten sich die Damen des TEC Waldau aus eigener Kraft den Klassenerhalt. Dieses Resultat bescherte den Stuttgarterinnen, die am letzten Spieltag spielfrei hatten, in der Endabrechnung mit einer ausgeglichenen Bilanz (3:3) dann sogar den dritten Tabellenplatz der Abschlusstabelle.

In Hamburg lagen die Waldau-Damen durch Siege von Anna Zaja (6:1, 6:7, 10:6 gegen Lisa Matviyenko), Laura Schaeder (6:1, 6:4 gegen Amelie Intert), Lena Rüffer (6:1, 6:7, 10:6 gegen Jennifer Witthöft) und Anna Gabric (6:3, 6:0 gegen Helene Grimm) bei Niederlagen von Mona Barthel (6:1, 4:6, 6:10 gegen Kristina Kucova) und Alla Kudryavtseva (2:6, 0:6 gegen Katarzyna Kawa) nach den Einzeln mit 4:2 in Führung. Für die entscheidenden Punkte im Doppel zum letztlichen 6:3-Auswärtserfolg sorgten dann Laura Schaeder/Lena Rüffer (6:3, 6:0 gegen Amelie Intert/Jennifer Witthöft) sowie Mona Barthel/Anna Gabric, die Lisa Matviyenko/Eva Lys ebenso deutlich mit 6:4, 6:0 besiegten.

Auch beim letzten Saisonspiel in Hamburg setzten die Verantwortlichen des TEC Waldau wieder einmal auf den Stuttgarter Weg und stellten gleich fünf deutsche Spielerinnen auf. Insgesamt kamen mit Mona Barthel, Anna Zaja, Laura Schaeder, Lena Rüffer, Anna Gabric und Carmen Schultheiß sechs deutsche Spielerinnen in der Bundesliga zum Einsatz, die von den Ausländerinnen Katerina Siniakova, Ana Bogdan, Kim Zimmermann, Alla Kudryavtseva, Katarzyna Piter und Valeria Solovjeva sinnvoll ergänzt wurden. Die Waldau-Coaches Jasmin Wöhr und Danijel Krajnovic wurden am ersten Spieltag von WTB-Verbandstrainerin Christina Singer-Bath und im weiteren Saisonverlauf von WTB-Verbandstrainer Albert Ender unterstützt. Für die physiotherapeutische Betreuung der Waldau-Mannschaft war das Team von „CaJa Physiotherapie“ um Catrin Müller und Jana Nesch sowie Ramona Stephan verantwortlich.

„Wieder einmal wurde bewiesen, dass es richtig ist, viele deutsche Damen in der Bundesliga zum Einsatz zu bringen. Eine Tatsache, die sowohl von unseren Zuschauern als auch von unseren Sponsoren sehr positiv bewertet wird“, so das Fazit von Waldau-Geschäftsführer Thomas Bürkle am Ende eine sehr intensiven und spannenden Bundesliga-Saison. „Unsere Mannschaft ist durch unser Konzept ausrechenbarer als einige andere Mannschaften, so dass uns in der Liga nichts geschenkt wird. Deshalb sind bei unseren Spielen stets enge Matches auf Augenhöhe garantiert – so soll die Bundesliga aber auch sein“, ergänzt Bürkle.

„Wir sind stolz auf dieses Team, das uns sehr viel Freude gemacht hat und auch in den kommenden Jahren machen wird. Mit Unterstützung unserer Sponsoren wäre es schön, wenn wir 2019 zum 100-jährigen Vereinsjubiläum vielleicht sogar um den Titel mitspielen könnten“, sagt der Erste Vorsitzende Christoph von Eynatten. „Ein besonderer Dank geht neben den Spielerinnen an Thomas Bürkle, ohne dessen Engagement vieles so nicht möglich wäre“, so von Eynatten weiter.

Deutscher Meister wurde erneut das Eckert Tennis Team Regensburg. Vizemeister wurde aufgrund des deutlich schlechteren Matchverhältnisses der TC Karlsruhe Rüppurr. Auf Platz drei beendet der TEC Waldau Stuttgart die Saison, in der bei den knappen 4:5-Niederlagen zum Auftakt in Karlsruhe und gegen eine Aachener Mannschaft in Bestbesetzung mit etwas Glück sogar noch mehr möglich gewesen wäre. Da Aachen nach dem 5:4-Sieg auf der Waldau bei den klaren 0:9-Niederlagen gegen Regensburg und Karlsruhe, weit von der Bestbesetzung entfernt, kein einziges Match mehr gewinnen konnte, belegte dieses Team am Ende nur Platz fünf, noch hinter dem DTV Hannover. Bundesliga-Absteiger sind BASF Ludwigshafen und der Club an der Alster.
Pressestelle TEC Waldau Stuttgart