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Württemberger schlagen erfolgreich auf

Erstmalig wurde auf dem Kleinen Markt in Saarlouis das Wagnis gestartet, die Deutschen Beach Tennismeisterschaften 2017 nicht auf einer Beachanlage oder an einem Strand, sondern direkt im Herzen der Stadt auszurichten. Insgesamt 400 Tonnen Sand wurden per LKW dafür angeliefert.

30.08.2017 Beachtennis

Auch Gerd Hummel, WTB Verbandsbreitensportwart und zuständig für das Ressort Beachtennis, zeigte sich von der außergewöhnlichen Sportarena begeistert. „Diese einzigartige Atmosphäre war schon beeindruckend, der WTB gratuliert den Veranstaltern zu diesem spektakulären Wagnis und großartigen Erfolg. Sportlich gesehen konnte es für die WTB-Teilnehmer nicht besser laufen, vier Mal in einem Endspiel zu sein, ist schon eine perfekte Leistung“, so Hummel.

Im Herren-Doppel spielten sich Tobias Notter und Benjamin Blank, beide aus Reutlingen, problemlos bis ins Finale. Hier verloren sie allerdings klar mit 0:6, 2:6 gegen die Brüder Manuel und Benjamin Ringlstetter aus Dachau, die Nummern eins und zwei der deutschen Rangliste. Oliver Munz, mehrfacher Deutscher Meister im Herren-Doppel und Mixed sowie Alexander Stähle (beide Betzingen) kämpften sich souverän bis ins Halbfinale, verloren dort aber das württembergische Duell gegen Notter/Blank mit 2:6, 2:6.

Zusammen mit der amtierenden Mixed-Vizeweltmeisterin Maraike Biglmaier aus Berlin sicherte sich Benjamin Ringlstetter auch im Mixed-Finale gegen Carina Blank (Reutlingen) und Alexander Bailer (Burladingen) nach spannendem Kampf in einer Night-Session mit 6:4, 6:3 den Titel.
Bei den Damen Erreichten Ina Stoller und Lisa-Marie Bürkle (beide Stuttgart) das Endspiel. Hier standen sie gegen die Berlinerinnen Maraike Biglmaier und Laura Kemkes beim 1:6, 2:6 allerdings auf verlorenem Posten.

Ein weiteres Highlight aus württembergischer Sicht waren die Deutschen Meisterschaften der Jugend, die im nahegelegenen Quierschied stattfanden. Die Doppelpaarung Luca Mangold (Betzingen) und Jacob Schaal (Metzingen) trat in der Altersklasse U14 erstmals in dieser Konstellation auf. Im entscheidenden Gruppenspiel um den Titel hatten Schleich/Krämer (Neunkirchen) jedoch mit 6:3, 6:4 die Nase vorn.