Hallenrunde der Regionen 2026
Volle Intensität auf dem Court und großer Team-Erfolg: Region 2 gewinnt erstmals die Winterhallenrunde der Regionen.
Der Tennisnachwuchs der WTB-Region 2 hat erstmals die Winterhallenrunde der Regionen für die Jahrgänge 2014 und 2015 gewonnen und sich damit den großen Wanderpokal gesichert. Nach zwei Finalteilnahmen in den vergangenen Jahren gelang dem Team damit der verdiente Titelgewinn. Dieser Wettbewerb ist einer der bedeutendsten Teamwettbewerbe im Nachwuchsbereich des WTB.
Die Winterhallenrunde der Regionen wurde über drei Wettkampftage im WTB-Stützpunkt in Biberach ausgetragen. Gespielt wurde mit Ranglistenpunktewertung der Kategorie J2. Jede Region stellte vier Jungen und vier Mädchen, die in ihren jeweiligen Jahrgängen auf den Positionen 1 und 2 antraten. Insgesamt wurden pro Begegnung acht Einzel und vier Doppel im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt.
Bereits am Freitag gelang der Region 2 ein überzeugender Auftakt: Gegen Region 1 setzte sich das Team deutlich mit 10:2 durch. Am Samstag bestätigte die Region 2 ihre starke Form und besiegte auch Region 4 mit 10:2. Besonders diese Begegnung war von vielen engen und umkämpften Matches geprägt. Am Sonntag folgte die abschließende Begegnung, in der die Region 2 erneut mit 10:2 gewann. Damit krönte das Team eine konstant starke Leistung über alle drei Wettkampftage hinweg.
Neben dem sportlichen Erfolg stand für die jungen Spielerinnen und Spieler vor allem die wertvolle Matchpraxis im Einzel und Doppel im Mittelpunkt. Die intensive Wettkampfsituation bot den Kindern die Möglichkeit, wichtige Erfahrungen zu sammeln und sich auf hohem Niveau zu messen.
Die Mannschaften im Überblick
Mannschaft Region 1
Jakob Schopf, Aaron Kühnl, Linda Rendel, Hannah Koller, Niklas Schreiner, Jonas Feierfeil, Luisa Dathe (Spieltag 2+3), Zoey Just (Spieltag 2+3), Katharina Engal (Spieltag 1) und Viola Salzsehler (Spieltag 1)
Recap Trainer Robin Lang: „Insgesamt hat meine Mannschaft eine solide Leistung gezeigt. Besonders erfreulich war, dass von Spieltag zu Spieltag eine klare Steigerung erkennbar war. Das zeigt, wie wichtig Matchpraxis in dieser Phase der Entwicklung ist. Durch solche Wettkämpfe können die Spielerinnen und Spieler bereits erste Erfahrungen auf einem leistungsorientierten Niveau sammeln – sowohl im Einzel als auch im Doppel – und lernen gleichzeitig, mit der entsprechenden körperlichen und mentalen Belastung umzugehen. Natürlich spielten zwischendurch auch Unruhe und Nervosität eine Rolle, was in diesem Alter völlig normal ist. Mit der Einstellung und dem kämpferischen Einsatz meiner Mannschaft bin ich jedoch sehr zufrieden. Für mich als Trainer war es zudem sehr aufschlussreich zu sehen, an welchen Bereichen wir noch arbeiten müssen und welche Dinge andere Spielerinnen und Spieler in diesen Jahrgängen bereits sehr gut umsetzen.“
Mannschaft Region 2
Sophia Kümmerle, Lilli Brandt, Diego Schmid, Lennard Hann, Konstantin Hürttle, Jonas Bökeler, Isita Krieg und Lorina Vivien Dima
Recap Trainer Genadi Mihaylov: „Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal den Titel geholt – eine großartige Leistung. Die drei Tage waren sehr intensiv und ereignisreich mit Höhen und Tiefen, die im Wettkampf einfach dazugehören. Drei Tage im Wettkampfmodus bedeuten natürlich auch eine große Belastung für die Kinder. Gleichzeitig haben sie dadurch sehr deutlich gespürt, was es heißt, wirklich 100 Prozent zu geben. Diese Erfahrung hat sie aus ihrer Komfortzone herausgeholt und ihre Wettkampfeinstellung deutlich weiterentwickelt. Besonders erfreulich war, dass bereits im Verlauf der drei Tage Fortschritte erkennbar waren – sowohl im technischen Bereich als auch auf mentaler und psychologischer Ebene.“
Mannschaft Region 3
Mateo Gaspert, Pierre Hirschinger, Luka Lingenberg, Hanna Urban, Kateryna Chekotylo, Levin Weinmann, Florian Nössner, Mats Weiblen, Alina Alice Müller, Filippa Schwarz, Alessia D'Armento und Gianna D'Armento
Recap Trainer Andreas Tiltscher: „Das Turnier in Biberach war hervorragend organisiert. Mir ist es besonders wichtig, dass neben den Einzeln auch viel Doppel gespielt und trainiert wird – und genau das hat meine Mannschaft sehr gut umgesetzt. Leider ist unsere Siegesserie aus den vergangenen Jahren in diesem Jahr zu Ende gegangen. Für Region 3 hat es diesmal „nur“ zum zweiten Platz gereicht. Dennoch bin ich mit der Leistung der Kinder sehr zufrieden, da sie die taktischen Vorgaben und Anweisungen im Verlauf des Turniers sehr gut umgesetzt haben.“
Mannschaft Region 4
Sophie Büttner, Claudia Spalcke, Mia Geiselmann, Emilija Gvozdenac, Noah Gnann, Jan Heinisch, Santiago Sburlea, Noah Guariglia und Moritz Alexander
Recap Trainerin Micki Kochendörfer: „Den Wettbewerb im März anzusetzen, war aus meiner Sicht eine sehr sinnvolle Entscheidung. Alle Kaderkinder hatten die Möglichkeit zu zeigen, wo sie aktuell stehen und wie sie sich in den vergangenen Monaten weiterentwickelt haben. Ich denke – und da spreche ich sicher auch für meine Trainerkollegen – dass wir in diesen drei Tagen alle ein Stück gewachsen sind. Besonders wertvoll war, dass wir aktiv coachen durften, während die Eltern die Spiele etwas abseits verfolgen konnten. So hatten wir die Möglichkeit, den Kindern während der Matches direkt wichtige Impulse zu geben und sie gezielt zu unterstützen.“
Die Hallenrunde der Regionen war eine gelungene Veranstaltung mit viel Leidenschaft, Inspiration und Freude am Tennis. Die vielen engen Spielergebnisse haben außerdem gezeigt, dass in allen vier Regionen sehr gute Arbeit geleistet wird und sich unsere Spielerinnen und Spieler leistungsstark entwickeln. Der WTB gratuliert allen Spielerinnen und Spielern sowie dem Trainerteam zu diesem großartigen Team-Erfolg – der Wanderpokal verweilt nun erst einmal in Region 2.