Padel

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Padel - Die Sportart mit dem großen Potential

Wenn hierzulande vom Padelsport gesprochen wird, ist meist nur die Rede von lustigen Ruderbootausflügen auf der Elz oder der Donau. Dabei verbirgt sich hinter Padel die Rückschlagsportart mit den weltweit größten Wachstumsraten. In Spanien und Argentinien ist Padel gar die aktivenstärkste Ballsportart hinter Fußball. Die Mischung aus Tennis und Squash wird in einem Käfig aus Glas- und Drahtgitterelementen gespielt. Die Wände grenzen das Spielfeld (20m x 10m) ab und werden in das Spiel mit einbezogen. Padel ist ein klassischer Doppelsport, die beiden Paare werden durch ein Mittelnetz getrennt. Spielregeln und Zählweise sind mit denen im Tennis nahezu identisch. Bisher hinderte fehlende Bekanntheit sowie Unklarheit im Sportanlagenbau Padel an seinem Siegeszug durch Deutschland. „Das möchte der WTB ändern“, meint Gerd Hummel, Verbandsbreitensportwart beim WTB, und freut sich über die unlängst geschlossene Kooperation mit der Agentur Padel Plus. „Padel bietet großes Potenzial im Sinne einer harmonischen und zukunftsfähigen Weiterentwicklung der Vereinsszene. Durch Padel Plus haben wir einen seriösen Partner gewonnen, der in seinem Produktangebot professionellen Anlagenbau mit sportbezogener Beratung verbindet.“

Fakten und Regeln im Padel

Der Padel Court besteht aus vorgegebenen Normmaßen und es wird mit bestimmten Padel Schlägern und Bällen gespielt.Padel Tennis lernt man rasend schnell. Auch dank der einfachen Regeln, die dem Tennis sehr ähneln.

Der Padel Court ist ein Spielfeld von zehn Metern Breite und 20 Metern Länge. Ein Netz in der Mitte des Feldes trennt die beiden Spielseiten. Der Platz ist an allen Seiten von drei bis vier Meter hohen Wänden umgeben, die wie beim Squash in den Ballwechsel einbezogen werden dürfen. Der Bodenbelag der Courts besteht in den meisten Fällen aus Kunstrasen, welcher zusätzlich mit feinem Quarzsand ausgestreut wird.Es kann aber auch auf porösem Beton, Zement oder einem anderen synthetischem Material gespielt werden.

Der Padel Schläger besitzt eine solide Schlagfläche. Diese hat einen Kern aus geringfügig elastischem Schaumstoff-Gummi-Gemisch, das mit einer Kunststoffschicht überzogen ist. Zur Verringerung von Gewicht und Luftwiderstand sind Löcher in den Schlagflächen erlaubt. Der Schlägergriff hat eine maximale Länge von 20 cm. Am Ende des Griffes ist eine Schlaufe befestigt. Diese muss aus Sicherheitsgründen während des Spielens um das Handgelenk gelegt werden. Der Spielball ist einem Tennisball ähnlich, besitzt jedoch weniger Innendruck. Damit wird ein hohes Abspringen des Balles verhindert.

 Tennis lernt man rasend schnell. Auch dank der einfachen Regeln, die dem Tennis sehr ähneln. Eine Übersicht der Regeln im Padel Tennis finden Sie hier.

 

 

 

Warum Padel Tennis im Verein?

Warum Padel Tennis im Verein? Diese Frage stellen sich Tennisclubs, die nach neuen Angeboten für Ihre Mitglieder und Tennisinteressierte suchen. Hier fassen wir die wichtigsten Vorteile zusammen.

  • Mitgliedergewinnung bzw. -bindung durch zusätzliches Angebot
  • Auslastung von bis zu 75 Spieler*innen pro Court, da ausschließlich Doppel gespielt wird (Tennisplatz 50)
  • Hohe Spielauslastung von bis zu 80 Prozent in den Monaten April bis Oktober
  • Längere Spielzeit mit Flutlicht bis 22 Uhr
  • Zusätzliche Einnahmequelle bei der Vermietung (Courtgebühr pro Stunde: Ø 32 Euro) und durch Kurse, Turniere, Sponsoring und Werbefläche an den Platzwänden
  • Auf einem Tennisplatz für zwei bis vier Spieler können zwei bis drei Padelcourts für acht bis zwölf Spieler entstehen
  • Für kleine Turniere und Liga-Spiele reicht bisher ein Court, empfehlenswert ist aber gleich der Bau von zwei Padelplätzen.

 

 

 

Tipps für Vereine

Die Installation einer Padel-Anlage stellt einen Tennisclub leider noch vor einen komplexen Entscheidungsprozess. Mit professioneller und seriöser Unterstützung lässt sich Padel aber nachhaltig realisieren. Hier finden Sie die häufigsten Fragen und erste Antworten.

Wie hoch sind die Kosten und welche Refinanzierungsoptionen gibt es? Wo finde ich einen seriösen Anbieter? Was muss ich bei einem Bau der Anlage beachten? Wie kann ich die Anlage erfolgreich aktivieren – innerhalb meines Clubs, aber auch zur Gewinnung neuer Mitglieder? Gibt es Turnierformate und organisierten Spielbetrieb? Wie erfolgt die Trainerausbildung?

Kosten

Ein Padel-Platz kostet zwischen 30-40.000 EUR, je nach Anbieter. Hinzu kommen notwendige Bodenarbeiten, die einen frostsicheren Untergrund gewährleisten. Der Aufwand ist sehr standortabhängig, liegt aber meist zwischen 15-25.000 EUR. Zusätzliche Erlöse und Sicherheiten in der Abwicklung des Spielbetriebs ermöglicht eine Dachkonstruktion, die je nach Ausgestaltung unterschiedlich ausfällt.

Refinanzierung

Neben diversen Förder- und Finanzierungskonzepten sind die relevantesten Refinanzierungsquellen sicher der Mitgliedsbetrag und die klassische Stundenvermietung. Nenngelder bei Turnier- oder anderen Spielbetriebsformaten, Trainerstunden und Sponsoring sind weitere Optionen der Erlösgenerierung. Basierend auf konservativen Annahmen ist von einer Refinanzierung einer Padel-Anlage innerhalb von 6-8 Jahren auszugehen.

Bau der Anlage

Ein Padel-Court gilt in Deutschland als eine bauliche Anlage. Das deutsche Baurecht sieht daher Restriktionen vor, die spanischen Dienstleistern mitunter unbekannt sind. Wichtig ist hier eine professionelle und kompetente Beratung eines Architekten und / oder Bauingenieurs.

Aktivierung

Padel sorgt schnell für große Begeisterung unter den Aktiven und kann so für signifikanten Mitgliederzuwachs oder Belebung des Clublebens sorgen. Einzig die Bekanntheit lässt zu wünschen übrig. Durch effektive Kommunikation und Aktivierungsarbeit lässt sich der Padel-Betrieb aber schnell und nachhaltig in Schwung bringen.

Turnierformate / organisierter Spielbetrieb

Turnierformate sind integraler Bestandteil eines erfolgreichen Aktivierungskonzepts und sorgen zudem für Mehreinnahmen durch Nenngeld und Sponsoring. Zurzeit erlaubt die noch kleine Anzahl an Standorten keinen übergreifenden organisierten Spielbetrieb. Doch ist dies Ziel und Kernkompetenz des DTB und den Regionalverbänden.

 

 

 

 

 

 

 

Standorte

Noch steckt Padel in Deutschland in den Kinderschuhen. Die Entwicklung geht jedoch stetig voran. Bundesweit gibt es zurzeit  39 Anlagen (+11 z. Vj.), davon 17 in Tennisvereinen. Gespielt wird auf 62 Courts, wovon sich 22 Indoor und 40 Outdoor befinden. Vielleicht gibt es auch eine Anlage in Ihrer näheren Umgebung. Ein Besuch lohnt sich!

PLZ/OrtVerein/ClubAnschriftInformationen
10365 BerlinPadel BerlinWiesenweg 1-4Homepage
12487 BerlinPadel Club BerlinAm Sterndamm 241Homepage
22159 Hamburg-FarmsenPadelPalsBerner Heerweg 199Homepage
27474 CuxhavenSW CuxhavenFeldweg 66/68Homepage
28844 WeyheTennisclub TC 71 Weyhe e.V.Bollmannsdamm 6AHomepage
32339 EspelkampTV EspelkampTrakehner Str. 14Homepage
33442 Herzebrock-Clarholz Padel-PointHans-Böckler-Straße 29-35Homepage
45356 EssenTVN Tennis-ZentrumHafenstr. 10Homepage
50674 KölnUniSport KölnZülpicher Wall 1Homepage
54292 TrierPadel TrierAm Stadion 1Homepage
60431 FrankfurtPadel FrankfurtAm Ginnheimer Wäldchen 1Homepage
65510 IdsteinTC Grün-Weiss Idstein e.V.Himmelsbornweg 3Homepage
67549 WormsWormsWehrgasse 20Homepage
72348 RosenfeldTennisgemeinschaft Rosenfeld e.VAuf dem BochingerHomepage
76185 KarlsruheKETV Karlsruher Eislauf & Tennisverein 1911 e.V.Kriegsstraße 300Homepage
76227 KarlsruheSpielvereinigung 1910 Durlach-Aue e.V.Erlachsweg 1Homepage
76229 KarlsruheTennis-Club Grötzingen e.V.Bruchwaldstraße 72-74Homepage
76534 Baden-BadenPadel Baden-BadenAm Grünbach 4Homepage
85774 UnterföhringSport ScheckMünchner Straße 15

Homepage

 

 

Kontakte und Web-Tipps

Frank Wietschorke (Bereichsleiter Breitensport WTB)

Tel.: 0711 - 98068-20, E-Mail: wietschorke@wtb-tennis.de