Region 3 triumphiert beim WTB-Talent-Cup
WTB-Talent-Cup 2026: Emotionen, Teamgeist und ein Finale auf höchstem Niveau.
Der WTB-Talent-Cup 2026 wurde am 14. und 15. Mai auf der Anlage des TC Doggenburg ausgetragen. Der Verein hatte sich aktiv um die Austragung beworben und bot den teilnehmenden Teams optimale Bedingungen für zwei intensive Wettkampftage.
Der Jugend-Wettbewerb ist ein besonderer Teamvergleich der Bezirksauswahlmannschaften der Altersklasse U11. Vier Regionen treten im Modus „Jeder gegen Jeden“ gegeneinander an. Neben Tennis-Matches fließen auch ein Mannschaftswettbewerb sowie verschiedene athletische und koordinative Aufgaben wie Staffelsprints, Hockey- und Fußballspiele in die Gesamtwertung ein. Damit ist der Wettbewerb nicht nur sportlich anspruchsvoll, sondern auch ein wichtiger Baustein in der Sichtung und Vorbereitung auf den alljährlichen DTB Talent Cup.
Andreas Fodi (Bereichsleiter Ressort Leistungssport & Jugendförderung) zieht ein Fazit: „Der WTB-Talent-Cup beim TC Doggenburg war eine super Veranstaltung. Obwohl die Wettervorhersage durchwachsen war, konnten wir alle Partien und Staffeln wie geplant durchführen. Es war eine tolle Generalprobe auch im Hinblick auf den DTB Talent Cup im August. Ein spezieller Dank geht an Martina King (OSR) sowie Isabella Schlumpberger und ihr Team des TC Doggenburg, die für einen reibungslosen Turnierablauf gesorgt haben.“
Ein Finale voller Spannung bis zum letzten Punkt
Sportlich setzte sich in diesem Jahr der Titelverteidiger aus Region 3 durch. In einem emotionalen Finale gegen Region 2 entschied das Team die Begegnung mit 21:15 für sich. Die Wertung setzte sich aus 18 Tennis- und 18 Athletikpunkten zusammen, wodurch die Vielseitigkeit des Wettbewerbs erneut deutlich wurde. Die Entscheidung fiel erst nach einer Regenunterbrechung im Hallen-Doppel – ein Finale, das an Spannung kaum zu überbieten war. Den 3. Platz sicherte sich das Team aus Region 4 gegen das Team aus Region 1.
Impressionen vom WTB-Talent-Cup 2026
Stimmen aus dem Trainerteam
Ein besonderer Erfolgsfaktor des WTB-Talent-Cups ist das WTB-Trainerteam, das die Kinder über beide Tage hinweg intensiv begleitet, unterstützt und durch den Wettbewerb führt. Gerade in einem so emotional und vielseitigen Format ist das Coaching im Moment entscheidend – es hilft den Spieler:innen, sich immer wieder neu zu fokussieren, mit wechselnden Situationen umzugehen und im Team stabil zu bleiben. Gleichzeitig hat diese enge Betreuung auch einen hohen Lernwert für die Zukunft: Die Kinder nehmen nicht nur sportliche Erfahrungen mit, sondern auch wichtige Impulse für ihre persönliche Entwicklung im Wettkampf. Um diese Bedeutung sichtbar zu machen, wurden das Trainerteam am WTB-Mikro eingebunden, um Eindrücke, Beobachtungen und Einschätzungen direkt aus dem Wettkampfgeschehen zu teilen.
Region 1 – Robin Lang: Lernen, kämpfen und bis zum Schluss alles geben
„Der WTB Talent Cup war erneut ein rundum gelungenes Event. Gerade für die Kinder ist es wichtig zu erleben und zu verstehen, dass Wettkämpfe oft durch Kleinigkeiten und Details entschieden werden. Die Kinder waren trotz der Wetter-Bedingungen unglaublich tapfer und haben über beide Tage eine tolle Einstellung gezeigt.“
Besonders positiv blieb Robin Lang die Mentalität seiner Mannschaft in Erinnerung: „Auch wenn am Ende Platz vier stand, war die Einstellung durchweg stark. Das Team hat bis zum Schluss gekämpft, nie aufgegeben und sich gegenseitig unterstützt – genau das macht diesen Wettbewerb aus.“
Mannschaft Region 1: Niklas Schreiner, Mihai Tarba, Julian Lüdemann, Luisa Dathe, Moritz Leucht, Zoey Just, Viola Salzsehler und Katharina Engal.
Region 2 – Genadi Mihaylov: „Hochgefühlsfrequenz im Jugendtennis“
„WTB Talent Cup – Wettbewerb mit Hochgefühlsfrequenz. Es gibt keinen anderen Wettbewerb im Jugendtennis, bei dem die Spieler:innen innerhalb kürzester Zeit einen ständigen Wechsel von Gefühlsausbrüchen erleben – von Spannung, Ermüdung, technischer Stärke und Schwäche bis hin zu Teamgeist und Euphorie. Glück und Unglück liegen hier extrem nah beieinander, und die Kinder haben kaum Zeit, diese Eindrücke zu verarbeiten.“
Er betont insbesondere die enorme Herausforderung für die U11-Spieler:innen:
„Für die Elfjährigen ist es eine der größten Herausforderungen überhaupt, über zwei Tage zwischen Tennis und Athletikaufgaben die Konzentration aufrechtzuerhalten. Die Leistungsschwankungen sind enorm – von ‚unglaublich gut‘ bis ‚habe ich schon mal Tennis gespielt?‘“
Mannschaft Region 2: Jonas Bökeler, Konstantin Hürttle, Jonas Feierfeil, Tiago Jentner, Isita Krieg, Lorina Dima, Alicia Nan und Nefeli Stavrianou.
Region 3 – Andreas Tiltscher: Stabilität und Titelverteidigung
„Nach wie vor ist der WTB Talent Cup ein einzigartiger Wettbewerb für die Kinder, da die Staffeln, Hockey und Fußball mit 50% in die Wertung eingehen und die Mannschaftsgröße außerordentlich groß ist. Der TC Doggenburg war als Gastgeber in Sachen Infrastruktur, ehrenamtliche Helfer und Gastronomie hervorragend aufgestellt.“
Besonders stolz zeigte er sich über die Leistung seines Teams:
„Mein Team der Region 3 hat an beiden Tagen insgesamt und insbesondere bei den Staffeln sehr gute und konzentrierte Leistungen gezeigt, sodass es mit der Titelverteidigung in spannenden, knappen Wettkämpfen geklappt hat.“
Mannschaft Region 3: Levin Weinmann, Florian Nössner, Mats Weiblen, Kateryna Chekotylo, Filippa Schwarz, Alina Alice Müller, Milan Gavranovic und Paul Scheu.
Region 4 – Micki Kochendörfer: Entwicklung über den Sport hinaus
„Der WTB-Talent-Cup ist und bleibt etwas ganz Besonderes. Jedes Jahr sieht man aufs Neue, wie sich die Kinder nicht nur sportlich, sondern auch menschlich unglaublich weiterentwickeln. Normalerweise ist Tennis eine Einzelsportart. Beim Talent Cup ist das komplett anders: Hier wird gemeinsam angefeuert, gelacht, gezittert – und genau dadurch entsteht echter Teamgeist.“
Auch die Vielseitigkeit der zusätzlichen Disziplinen hebt Micki Kochendörfer hervor:
„Durch Staffeln, Hockey und Fußball merken die Kinder, wie wichtig Konzentration, Zusammenarbeit und Vertrauen sind. Da wird aus dem Einzelkämpfer plötzlich ein Teamplayer. Der WTB-Talent-Cup ist mehr als nur Tennis.“
Mannschaft Region 4: Santiago Sburlea, Moritz Alexander, Noah Guariglia, Lucas Santiago Alos, Jannis Kern, Mia Geiselmann, Lucia Kong und Hanna Reinhardt.
Athletische Perspektive – Mario Weise: Entwicklung und Sichtung im Fokus
Athletiktrainer Mario Weise zog ein positives sportliches Fazit und stellte den Sichtungscharakter des Wettbewerbs in den Mittelpunkt:
„Der WTB-Talent-Cup 2026 war ein voller Erfolg. Alle Kinder haben in Tennis, Staffeln, Hockey und Fußball tolle Leistungen gezeigt. Wir konnten uns einen guten Überblick verschaffen, wie sich die nominierten Athletinnen und Athleten unter Wettkampfbedingungen präsentieren. Diese Eindrücke helfen uns bei den weiteren Nominierungen für Lehrgänge und Ländervergleiche. Aus athletischer Sicht hat es mich besonders gefreut zu sehen, dass alle Kinder deutliche Fortschritte in Sprint, Sprung und Wurf gemacht haben.“