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Württembergischer Tennis-Bund e.V.
 

Großes Interesse an Schul- und Kindergartentennis

Praxisnah, inspirierend und zukunftsorientiert: Beim WTB-Fortbildungswochenende zeigten 39 engagierte Trainer:innen, wie Schultennis und Bewegungserziehung im Kindergarten erfolgreich umgesetzt werden können – und warum Kooperationen mit Schulen und Kitas ein Schlüssel für nachhaltige Vereinsentwicklung sind.

Text: Chris Efler | | Schultennis
Die Teilnehmer:innen lernten anhand konkreter Praxisbeispiele, wie man Kleinkinder in Großgruppen beschäftigt und spielerisch an den Tennissport heranführt.
Die Teilnehmer:innen lernten anhand konkreter Praxisbeispiele, wie man Kleinkinder in Großgruppen beschäftigt und spielerisch an den Tennissport heranführt.
Die Teilnehmer:innen lernten anhand konkreter Praxisbeispiele, wie man Kleinkinder in Großgruppen beschäftigt und spielerisch an den Tennissport heranführt.

Die Teilnehmenden waren sich am Ende der Veranstaltung einig: Die Umsetzung von Kooperationsmaßnahmen mit den örtlichen Bildungsträgern Schule und Kindergarten ist für interessierte und engagierte Tennislehrkräfte keine Frage des „Nicht Könnens“. Am Fortbildungswochenende im Leistungszentrum des Württembergischen Tennis-Bundes (WTB) nahmen genau 39 Tennistrainerinnen und -trainer teil und zeigten dabei großes Interesse an der Thematik „Schultennis – Tennis in Großgruppen“. Einen weiteren Schwerpunkt im zweitägigen Programm bildete die Bewegungserziehung mit Kindern im Kindergartenalter, die mit Inhalten aus dem Grundlagenbereich die Voraussetzungen schafft, dass Kinder und Jugendliche im späteren Trainingsalter mit einer gut ausgebildeten Koordinationsfähigkeit den Herausforderungen des Tennissports sehr gut vorbereitet sind.

Markus Knödel, WTB-Cheftrainer für Aus- und Fortbildung, hatte mit seinem Referententeam Bernd Elshof und Christian Efler ein äußerst praxisnahes Programm zusammengestellt: Neben organisatorischen Tipps im Umgang mit Großgruppen, wie sie in Kooperationsmaßnahmen mit Schulen und Kindergärten den Normalfall bilden, gab es wertvolle Hinweise aus dem Themenspektrum der Tennismethodik. Die Inhalte wurden von den Teilnehmenden, die sich teilweise auch nicht von langen Anfahrtswegen abschrecken ließen, in zahlreichen Bewegungseinheiten selbst erprobt. 

„In unseren Landesverbänden gibt es keinen derartigen Fortbildungskatalog, hier seid ihr Württemberger wirklich beispielgebend“, zeigten sich Teilnehmende aus dem hohen Norden sehr angetan von der Umsetzung der Fortbildungsinhalte.

„Uns ist es wichtig, dass die Trainerinnen und Trainer vielfältige Anregungen mit in ihre Wirkungsbereiche ihrer Heimatvereine mitnehmen und im eigenen Tennisverein die Ideen mit Engagement und Motivation, vor allem aber auch mit Freude in der Trainingspraxis anwenden“, hoffen Markus Knödel und sein Lehrteam auf entsprechende Synergieeffekte in der Vereinsarbeit. „Kooperationen bilden durchaus eine gute Grundlage für eine aktive Mitgliedergewinnung. Wer die Kinder im Kindergartenalter anspricht, hat die Eltern gleich mit im Schlepptau“, weist Christian Efler, selber Sportlehrer mit Kindersporterfahrung, auf die Potenziale der Kooperationsarbeit hin. „Übrigens ganz im Sinne vom N!-Charta Sport-Projekt, bei dem es ja vor allem auch um die Zukunftsfähigkeit der Tennisvereine geht“.

Großen Anklang fanden die Praxisbeiträge „Bewegungsbaustelle“ und „Kindertennis-Abzeichen für Kindergarten“, die in Workshopphasen angeboten wurden und die Teilnehmenden in die Bewegungswelt der Kinder eintauchen ließen. „Alles ist gut für die motorische Ausbildung unserer Kinder, die wir über vielfältige Bewegungsangebote sehr gut in Bewegung bringen“, ist sich Bernd Elshof, A-Trainer, Fachmann für Athletiktraining und selber immer wieder in Schulen als Sportlehrkraft tätig, sicher, dass am Ende die Kinder beste Voraussetzungen für eine Bewegungs- und Sportkarriere erwerben. Mit vielen Informationen und Materialien ausgestattet verließen die Teilnehmenden den WTB-Stützpunkt, begleitet von dem guten Gefühl, mit diesen Unterstützungen die Jugendarbeit in ihren Tennisvereinen zukunftsfähig gestalten zu können.

Die Fortbildungsveranstaltung bildet die Fortsetzung eines Formats, das vor rund 15 Jahren als Initiative des Projekts „Alt für Jung und Jung mit Alt“ entstanden ist.

Schultennis  

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