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Württembergischer Tennis-Bund e.V.
 

WTB stärkt Talentförderung mit neuen Strukturen und zusätzlicher Trainerkompetenz

Das WTB-Trainerteam richtet sich mit optimierten Strukturen für Training und Talentförderung neu aus.

| WTB-Kader
Das WTB-Trainerteam bei der Klausurtagung im September, bei der die Weichen für das kommende Jahr gestellt wurden.
Seit dem 15. September verstärkt der frühere Profispieler Yannick Maden das WTB-Verbandstrainerteam.
Der ehemalige WTB-Kaderspieler war von 2013 bis 2022 auf der ATP-Tour aktiv, erreichte 2019 Rang 96 der Weltrangliste und qualifizierte sich dreimal für Grand-Slam-Hauptfelder.

Der Württembergische Tennis-Bund (WTB) richtet seine Trainings- und Förderstrukturen neu aus. Ziel ist es, Talente individueller zu betreuen, Trainingsinhalte zu erweitern und die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten zu intensivieren.

 

Neue Strukturen für Training & Betreuung

Ein zentrales Anliegen ist eine intensivere und individuellere Förderung der Athlet:innen:

  • U14–18: kleinere Trainingsgruppen mit maximal zwei bis drei Spieler:innen pro Trainer, ein engeres Vertrauensverhältnis sowie die enge Verzahnung von Tennis- und Athletikeinheiten. Ergänzt wird dies durch regelmäßige Profilerstellungen und klare Zielvereinbarungen.
  • U12/13: ein breiter gefasster Kader mit engerer Zusammenarbeit zwischen Verbands- und Heimtrainer:innen. Gleichzeitig werden die Übergänge zwischen den Förderstufen klarer definiert.

 

Erweiterung der Trainingsinhalte

Neben klassischem Tennistraining rücken künftig auch Athletik, Neuro-Athletik und psychologisch orientierte Trainingsformen stärker in den Vordergrund. Physiotherapeut:innen sollen eine noch aktivere Rolle im Trainingsalltag übernehmen. Ab der Altersklasse U15 sind zudem individuelle Mentaltrainingsmaßnahmen vorgesehen.

 

Sichtung und Talentförderung

Anstelle von Sichtungsturnieren setzt der WTB künftig auf praxisnahe Lehrgänge mit Analyse, Austausch und aktiver Einbindung der Heimtrainer:innen. Talente werden bereits über die U9/10-Turnierserie sowie über Meldungen aus den Bezirken erfasst. Ergänzend dazu werden Nord- und Süd-Lehrgänge mit Athletikmodulen durchgeführt.

 

Zusammenarbeit und Kommunikation

Um die Talentförderung nachhaltig zu stärken, wird die Kommunikation zwischen Verbandstrainer:innen, Heimtrainer:innen und Eltern intensiviert. Wichtige Bausteine sind verbindliche Dokumentation, frühzeitige Karriereplanung ab 15/16 Jahren sowie regelmäßige Elterngespräche.

 

WTB-Tennisschule und Stützpunkte

Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau der WTB-Tennisschule. Zudem sollen die Verbandstrainer:innen durch regionale Stützpunkttrainer:innen ergänzt werden. Auf diese Weise können Strukturen geschaffen werden, die Talente wohnortnah und noch gezielter fördern.

 

Unterstützung durch Yannick Maden

Seit dem 15. September 2025 verstärkt der frühere Profispieler Yannick Maden das Verbandstrainerteam des WTB. Der ehemalige Kaderspieler war von 2013 bis 2022 auf der ATP-Tour aktiv, erreichte 2019 Rang 96 der Weltrangliste und qualifizierte sich dreimal für Grand-Slam-Hauptfelder. Mit seinen internationalen Erfahrungen möchte Maden die Entwicklung der Kaderspieler:innen praxisnah begleiten und Strukturen schaffen, die eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen.

„Der WTB ist wie eine zweite Familie für mich, hier fühle ich mich einfach wohl. Mein Ziel ist es, Verantwortung für Spieler:innen zu übernehmen – gemeinsam mit den erfahrenen Kolleg:innen. Ich möchte Strukturen schaffen, die den Kaderspieler:innen eine kontinuierliche Weiterentwicklung ermöglichen. Zusammenarbeit, Optimierung und Expertise stehen für mich an erster Stelle – unabhängig vom aktuellen Leistungsniveau“, so Yannick Maden.

 

Kader 2025/26

Die neuen Strukturen greifen zunächst für folgende Spieler:innen:

Lasse Bohr, Nicolas Pfäfflin, Polly Eichner, Noemi Köhle, Delia Weinmann, Marcel Krieg, Marlene Sczech, Fabio Wörner, Laurenz Schneider, Konrad Hodel, Aurelio Erlenmayer, Tim Hipp, William Weinberger, Constantin Szpakowski, Anna Knorr, Jana Nolte, Valentina Gaspert, Ole Beisswenger, Nikita Golev, Franz Gloning, Paula Eisele, Ömer Faruk Cetin, Leonard Lahrmann, Alea Barth, Felix Morgenbesser und Filippa Kleinholz.

 

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