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Württembergischer Tennis-Bund e.V.
 

Zusammenarbeit in Sachen „Tennis in der Großgruppe“

Lizenzierungslehrgang vom WLSB mit dem Themenschwerpunkt „Rückschlagspiele“.

| Ausbildung & Training
Alle Teilnehmenden des WLSB-Lizenzlehrgangs. © WTB
Das Programm umfasst insgesamt sechs Lerneinheiten, von koordinativen Einstiegsübungen bis hin zum ersten kleinen Turnier. © WTB

Seit einigen Jahren gibt es diese Zusammenarbeit bereits: Lehrkräfte des WTB vermitteln in einem Lizenzlehrgang des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) die Besonderheiten eines Rückschlagspiels am Beispiel des Tennissports. Die Teilnehmenden kommen in der Regel aus Mehrspartenvereinen und hier aus unterschiedlichsten Sportarten. Sporttreibende aus Tennisvereinen sind hier eher nicht zu finden, was die Herausforderung für das Lehrpersonal erhöht. In den aktuellen Lehrgängen, die kürzlich in der Landessportschule des WLSB unter der Leitung der Studienleiter Barbara Haussmann und Ralf Kramer stattfanden, zeigte Sportlehrer Christian Efler die Möglichkeiten auf, wie das Rückschlagspiel Tennis in einer Großgruppe in einer normalen Sporthalle inhaltlich und methodisch sinnvoll aufbereitet werden kann.

„Ziel ist es, euch zu vermitteln, wie über das Rollen des Balles, zum Werfen und Fangen die Überleitung zum Spiel mit Tennisschläger und Ball in kurzer Zeit gelingen kann. Auch als Nicht-Tennisspielende könnt ihr dann in Zukunft Impulse in eurem Vereinsumfeld im Thema „Rückschlagspiele“ setzen, egal ob mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen“, erläuterte Christian Efler, der als Präsidiumsmitglied vor allem im WTB-Schultennis Initiativen startet. 

„Gibt es für das Erlernen des Tennisspiels eine obere Altersgrenze?“, fragt eine Teilnehmerin während der Praxiseinheiten. „Nein, die gibt es nicht! Tennis ist, wenn jemand das möchte, in jedem Alter erlernbar. Die Motivation und eine gewisse körperliche Grundfitness vorausgesetzt, aber das gilt ja für alle Sportarten“, antwortet Efler schmunzelnd.

Das Programm umfasst insgesamt sechs Lerneinheiten, von koordinativen Einstiegsübungen bis hin zum ersten kleinen Turnier, das neben Gegeneinander- auch Miteinanderspielformen beinhaltet. „Großes Kompliment an alle! Ihr habt das Tennisspiel in kürzester Zeit erlernt und mit Leidenschaft ausgeübt. Auch die Emotionen kamen nicht zu kurz“, zeigte sich Christian Efler vom Engagement der Teilnehmende begeistert. „Diese Kooperation mit dem WTB ist für uns ein bereicherndes Element in der Breitensport-Trainerausbildung und sehr wertvoll im gemeinsamen Wirken für die Sache des Sports“, zieht Ralf Kramer ein positives Fazit nach Beendigung der Lerneinheit „Rückschlagspiele am Beispiel Tennis“.

Bei der Ausübung in einer für die meisten eher fremden Sportart vergaßen die angehenden Trainerinnen und Trainer für einige Stunden sogar die Belastungen eines Prüfungslehrgangs. Nach der Rückschlagspieleinheit ging es für alle an die Vorbereitungen für die Prüfungsteile in Theorie und Praxis, „und da ist eine solche Abwechslung eine willkommene Ablenkung für die anstehenden Prüfungen“, so ein Teilnehmer am Ende der Veranstaltung. „Dafür wünsche ich allen viel Erfolg und gutes Gelingen! Und danach viel Freude bei euren Engagements in euren Heimatvereinen, denn motivierte ehrenamtliche Lehrkräfte sind sehr wertvoll für unseren Sport in Württemberg“, resümierte Efler zum Abschluss des Praxisprogramms.

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