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Württembergischer Tennis-Bund e.V.
 

Goldglänzendes Bundesfinale „Jugend trainiert“

"Three in a row": Das Schulteam vom Otto-Hahn-Gymnasium Ludwigsburg holt die Goldmedaille.

| Jugend
Gold-Mädchen vom OHG Ludwigsburg: Ksenia Hermann, Mila Hungerbühler, Filippa Kleinholz, Anna Knorr, Livia Macan und Jana Nolte. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Alle teilnehmenden Teams im Tennis-Bundesfinale. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Siegerehrung OHG-Mädchen mit WTB-Lehrertrainer Jonas Hartmann und WTB-Vizepräsident Christian Efler. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Die Mädchen vom OHG sicherten sich zum dritten Mal hintereinander den JTFO-Titel. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Strahlende Gesichter: Das OHG-Team mit der Gold-Medaille. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Voller Fokus: Jana Nolte. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Filippa Kleinholz in Aktion. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Anna Knorr in Aktion. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Besonders im Viertelfinale zeigte die OHG-Auswahl nach einem 0:2 Rückstand ein starkes Comeback. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Plakettenübergabe mit dem BSC-Vorsitzenden Markus Haase und dem Vorsitzenden des TC Blau-Weiss 1899 Berlin Andreas Nitze. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Blick von der Tribüne. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de
Hinter den Kulissen bei der Siegerehrung mit Ehrengästen und einem Grußwort von Andreas Nitze. © Claudio Gärtner-tennisphoto.de

Berlin ist immer eine Reise wert! So empfanden es jedenfalls die Schülerinnen des Otto-Hahn-Gymnasiums (OHG) aus Ludwigsburg. Sie schlugen für ihre Schule im weltweit größten Schulsportwettbewerb auf und holten mit ihrem Lehrercoach Jonas Hartmann die die Goldmedaille im Tennis. Im Finale bezwang das OHG-Team das Theodor-Fliedner-Gymnasium Düsseldorf-Kaiserswerth mit 4:0. Nach den beiden Einzeln stand es bereits 2:0, in den beiden abschließenden Doppelbegegnungen ließen die Ludwigsburgerinnen nichts mehr anbrennen.

Auf dem Weg ins Finale mit Vertretungen aus den 16 Bundesländern besiegten die Barockstädterinnen im Achtelfinale die Auswahl des Schadow-Gymnasiums Berlin mit 4:0, bevor es im Viertelfinale des aus den Landessiegern aller Bundesländer besetzten Teilnehmerfeldes äußerst knapp zuging. Nach einem 0:2-Zwischenstand, beide Einzel-Begegnungen wurden erst im Match-Tiebreak entschieden, konnten die OHG-Mädchen die entscheidenden Doppel klar für sich entscheiden und gewannen am Ende mit einem 6:4-Satzvorsprung gegen die Hermann-Hesse-Schule aus Obertshausen (Hessen).

Einen klaren Erfolg gab es dann im Halbfinale gegen das Gymnasium Martino-Katharineum Braunschweig aus Niedersachsen. Endstand: 4:0. Groß war dann natürlich die Freude nach dem Finalsieg gegen das Team aus Düsseldorf-Kaiserswerth. Bemerkenswert ist, dass die Mädchenmannschaft des Otto-Hahn-Gymnasiums Ludwigsburg bereits zum dritten Mal hintereinander beim Bundesfinale „Jugend trainiert“ den ersten Platz belegte. Am diesjährigen Erfolg waren beteiligt: Ksenia Hermann, Mila Hungerbühler, Filippa Kleinholz, Anna Knorr, Livia Macan und Jana Nolte.

Die Kooperation des Ludwigsburger Gymnasiums mit dem Württembergischen Tennis-Bund (WTB) scheint sich mit Blick auf die Vereinbarkeit von Schule und Leistungssportentwicklung nachhaltig auszuzahlen. „Wir freuen uns als Verband für die Jugendlichen, wenn sie für ihre Schule tolle Erfolge erringen, wissen aber auch, dass hinter diesen Leistungen intensives Training und die Bereitschaft der Schule steckt, leistungssportliche Entwicklungen zu fördern. Dank deshalb an alle beteiligten Trainerinnen und Trainer sowie den Schulverantwortlichen für dieses Engagement“, freut sich Christian Efler, Vizepräsident des WTB und Turnierleiter des Bundesfinals.

Bei den Jungen vertrat die Schulmannschaft des Gymnasiums Englisches Institut Heidelberg die Farben Baden-Württembergs. Nach dem Auftaktsieg mit 4;0 gegen die CJD Christophorusschule Rostock aus Mecklenburg-Vorpommern hatten es die Heidelberger gegen die späteren Bronzemedaillengewinner vom Gymnasium Wentorf (Schleswig-Holstein) zu tun. Hier gab es eine 1:3-Niederlage und so ging es für das nordbadische Gymnasium darum, mit Engagement am Ende möglichst Platz 5 zu erreichen. Dies gelang auch mit einer kämpferischen Leistung gegen die Stadtteilschule Fischbek-Falkenberg Hamburg (2:2, 5:4 Sätze) und einem ebenfalls umkämpften Sieg im Spiel um Platz 5 gegen das Max-Planck-Gymnasium Trier aus Rheinland-Pfalz. Zum Einsatz für Heidelberg kamen: Arjun Bhargav, Mohamed Elkalawy, David Hopp, Noah Nahlik, Philipp-Konstantin Schmidt und Leander Stoletzki. Betreut wurde die Mannschaft von Anke Ibele-Zimmermann und Patrik Ruhstorfer.

Bei der Siegerehrung wurde der sportlich faire Einsatz aller Jugendlichen gelobt. „Ihr seid Botschafter des Tennissports, zeigt es allen Kindern und Interessierten, dass ihr einen Sport ausübt, der neben der Gesundheit auch für die persönliche und gesellschaftliche Entwicklung eine besondere Rolle spielt!“, teilte Laura Siegemund, „Jugend trainiert“-Patin für Tennis, in einer Videobotschaft allen Jugendlichen mit. Dies hoben auch die Vorsitzenden der Partnervereine hervor. „Wir sehen bei dieser Unterstützung vor allem auch unsere soziale Verantwortung als Tennisvereine“, unterstrich Dr. Andreas Nitze, Vorsitzender des TC 1899 Blau-Weiss, in seinem Grußwort.

Ohne Unterstützung zahlreicher Beteiligter geht es bei einer Ausrichtung eines solchen Turniers mit insgesamt 32 Mannschaften nicht. „Diese ist aber vorzüglich gegeben, worüber wir als Organisationsgruppe sehr dankbar sind“, freut sich Turnierleiter Christian Efler, der mit einem vierköpfigen Team – Tanja Ziegenbruch aus Bielefeld, Steffen Girbig aus Naumburg, Andreas Nagel und Roland Goering, beide aus Berlin - das Tennis-Bundesfinale organisiert. Neben dem TC Blau-Weiss 1899 Berlin stellen der TC Wilmersdorf und der Berliner Sport-Clubs ihre Tennisplätze drei Wettkampftage für den „Jugend trainiert“-Wettbewerb zur Verfügung. „Auch die Gastro-Betriebe und die Platzwarte-Teams leisteten wieder hervorragende Arbeit und so werden die drei Tage für alle Beteiligten als ein besonderes Erlebnis in Erinnerung bleiben“. Besonders unterstützt wird die Organisationsgruppe vom Tennisverband Berlin-Brandenburg, ergänzt durch den Deutschen Tennis Bund.

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