Qualifikationsturnier Porsche Mini Tennis Grand Prix in Schwendi
Mit viel Spin und technischem Geschick wurde die Filzkugel über das Netz geschlagen: Talentierte Tennis-Nachwuchsspieler bis neun Jahre sammelten in Schwendi Punkte für den Porsche Mini Grand Prix in Stuttgart im April.
Schwendi – Wenn Mitte April die Weltelite der Tennisspielerinnen beim Porsche Tennis Grand Prix in Stuttgart aufschlägt, ist die Veranstaltung an drei Tagen zugleich Bühne für die besten Nachwuchsspieler unter neun Jahren. Auf den vier verschiedenen „Grand-Slam“-Bodenbelägen werden dann die punktbesten Jungen und Mädchen des Badischen- und Württembergischen Tennisbundes beim Porsche Mini Tennis Grand Prix ihr Können zeigen.
16 Jungen und 16 Mädchen (U9) greifen in der Porsche-Arena quasi in Sichtweite zu den Top-Spielerinnen zu ihren Schlägern, um in dem besonderen Ambiente eines offiziellen WTA-Turnieres die Sieger zu ermitteln. Für diesen Porsche Mini Tennis Grand Prix müssen sich die Tenniscracks von morgen jedoch zuerst über gute Leistungen qualifizieren. Und zwar bei insgesamt acht Qualifikationsturnieren, vier in Baden und vier in Württemberg. Die Bewerbung der Tennisabteilung Schwendi für die Ausrichtung eines solchen Turnieres auf dem Boden des Württembergischen Tennisbundes (WTB) war erfolgreich.
Am Samstag nun flogen in der Schwendier Tennishalle, aufgeteilt in sechs Kleinfeld-Courts, die druckreduzierten Filzbälle über die Netze. 25 Jungen und 15 Mädchen der Altersklasse U 9 (Jahrgang 2017 und jünger) aus beiden Tennis-Landesverbänden waren nach Schwendi gekommen. „Hier wird das höchste Niveau des Kleinfeldtennis gezeigt“, konnte Turnierleiter Josef Lerch bereits nach den ersten Gruppenspielen verkünden.
Jeweils 15 Minuten dauerte ein Spiel, bis zum Tagessieg in Schwendi mussten die jungen Tennistalente davon fünf absolvieren. Von der Schwendier Tennisabteilung waren Carlo Seibold, Davie Manz und Jessie Heim am Start. Doch bei diesen Qualifikationsturnieren zählt nicht nur der Sieg. Für diesen gibt es zwar mit 400 Punkten die höchste „Belohnung“, doch auch die nächsten Platzierungen werden mit einer abgestuften Punktzahl honoriert. Nach Abschluß aller Qualifikationsturniere erhalten die 16 besten Jungen und Mädchen das Teilnehmerticket für das dreitägige Finalturnier beim Porsche Mini Tennis Grand Prix in Stuttgart – was dann sicherlich ein besonderes Erlebnis für den talentierten jüngsten Tennisnachwuchs werden wird.
Bericht /Foto: Bernd Baur