WTB-Projekt zur Talentsuche in Grundschulen
„Tennis ist mega! Kinder: Spielt Tennis in Schule und Verein!
Gemeinsam geht es besser! Unter diesem Motto haben sich die Verbandstrainer und die WTB-Verantwortlichen für Schule&Bildung zusammengesetzt und eine Konzeption erstellt, die vorhandene und bewährte Strukturen in ein gemeinsames Projekt münden lassen. Eine starke Säule der Zusammenarbeit zwischen Tennisvereinen und schulischen Bildungsträgern bildet die Förderprogramme, die eine Kooperation zwischen örtlichen Schulen und Vereinen unterstützen. Neben den Effekten zur Stärkung der eigenen Jugendarbeit bieten sich durch dieses Fördersystem vor allem auch Chancen, in einem kommunalen Netzwerk in der Kinder- und Jugendarbeit zu wirken.
Eine besondere Projektform bildet das Programm „Schau mal, was ich kann!“ des Landessportverbandes Baden-Württemberg (LSV), das eine Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern Grundschule und Verein im Rahmen des regulären Sportunterrichts der Schule stärkt. So erhalten die Vereinstrainerinnen und -trainer Zugang in die örtlichen Grundschulen und die Schullehrkräfte Fortbildungsmöglichkeiten in Sportarten, die im normalen Unterrichtsbetrieb eher eine Nebenrolle spielen.
„Wir wollen diese Zusammenarbeit nutzen und im Sinne einer sinnvollen Talentsuche ausbauen!“, schildern Michael Wennagel, WTB-Cheftrainer Sportentwicklung, und Christian Efler, Vizepräsident mit Themenschwerpunkt Schultennis, was hinter der konzeptionellen Idee eines WTB-Projekts steckt.
Gesucht sind Tennisvereine mit qualifiziertem Trainerpersonal, die vier bis sechs Wochen unter LSV-Bedingungen im regulären Sportunterricht ein Kindertennisprogramm anbieten, um interessierten Kindern die Möglichkeit zu eröffnen, in einem Folgeprogramm mit geringem finanziellem Aufwand ein Training im Tennissport vertiefen können. In der Folge sollen dann Kinder gefunden werden, die im Rückschlagspiel Tennis ihr Talent zeigen, um in das Förderprogramm des WTB aufgenommen zu werden. „Wenn wir in jedem unserer sechs WTB-Bezirke zwei bis drei Tennisvereine finden, die in das Programm einsteigen wollen, wäre das eine tolle Sache“, so die WTB-Verantwortlichen. Die Zusammenarbeit mit den Regionstrainern ist ein Teil der Konzeption.
Das konzeptionelle Vorgehen ist mit den LSV-Verantwortlichen abgestimmt. Interessierte Tennisvereine können sich unter schultennis@wtb-tennis.de melden. Die Vereine erhalten dann eine unverbindliche Einladung zur Informationsveranstaltung, die am 21. Oktober 2026 stattfinden wird. Nach diesem Info-Meeting erfolgt die verbindliche Anmeldung zum Projekt. Der Start der praktischen Umsetzung des Projekts ist für Anfang 2027 vorgesehen. Zur ersten Orientierung sind die Phasen des Projekts in der Projektskizze dargestellt.
Nähere Informationen erteilen Michael Wennagel, Christian Efler und die Regionstrainer Miki Kochendörfer, Genadi Michajlov und Andreas Tiltscher sowie Matthias Schniegel von der WTB-Geschäftsstelle.